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  #11  
Alt 15.10.2004, 10:32
spunk spunk ist offline
 
Registriert seit: 12.10.2004
Beiträge: 67
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Problem ist dabei nur, dass es genug Lehrer gibt, wahrscheinlich auch viele gute, die aber gar keinen Job bekommen.
Habe eine Bekannte die auf Grundschullehramt studiert hat, mit ner Eins bestanden hat, 1 Jahr lang nichts bekommen hat (Ellenlange Warteliste!) und jetzt zwar was hat aber nur als Springer...mal hier mal da...

Es werden zwar ohne Ende Lehrer gebraucht aber sie werden einfach nicht eingestellt.... :baby:
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  #12  
Alt 15.10.2004, 13:47
Flo Flo ist offline
 
Registriert seit: 01.07.2003
Beiträge: 1.060
Da verstehe ich aber auch nicht ganz die Logik: einerseits werden Lehrer gebraucht und andererseits nicht angestellt? ?(

Ich denke, dass die einzige Erklärung die derzeitige marode Lage der Staatskasse ist, die Neueinstellungen verbietet. Allerdings ist das Sparen an dem wichtigsten Potential einer Gesellschaft, der Bildung, der falsche Weg...
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  #13  
Alt 15.10.2004, 13:54
spunk spunk ist offline
 
Registriert seit: 12.10.2004
Beiträge: 67
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Ne Logik gibts da leider nicht.
Es fällt ne Menge wegen Lehrermangel aus aber die Lehrer dürfen nicht und werden nicht eingestellt!
Traurig traurig...denn wirklich gespartes Geld ist das ja nicht.. Irgendwann (eigentlich ja jetzt schon) rächt sich das und die tolle Strategie geht nach hinten los!
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  #14  
Alt 15.02.2005, 14:16
melissa@ melissa@ ist offline
 
Registriert seit: 14.02.2005
Beiträge: 31
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Berufsaussichten

Von 2005 bis 2015 sind die Einstellungsmöglichkeiten für Lehrerinnen und Lehrer gut bis sehr gut. Immerhin müssen bis dahin die Hälfte aller in NRW vorhandenen Lehrerstellen neu besetzt werden (rund 65.000 Einstellungen). Von entscheidender Bedeutung für die Berufsaussichten der Bewerberinnen und Bewerber ist die Lehramts- und Fächerwahl. Für den Zeitraum 2005 bis 2010, also für die jetzigen Studienberechtigten, Studienanfängerinnen und Studienanfänger sowie Studierenden zeichnen sich nach Lehrämtern und Fächern die folgenden Perspektiven ab (genannt werden jeweils sowohl die neuen als auch die alten Lehrämter):

Lehramt an Berufskollegs

Hervorragend sind die Einstellungsmöglichkeiten für das Lehramt an Berufskollegs bzw. das Lehramt für die Sekundarstufe II mit beruflicher Fachrichtung. Hier kommen nach den aktuellen Prognosen von 2005 bis 2010 auf 6.300 Stellen nur 4.600 Bewerberinnen und Bewerber mit abgeschlossener Ausbildung. Besonders aussichtsreich sind die Fachrichtungen Maschinentechnik, Elektrotechnik, Gestaltungstechnik, Ernährung und Hauswirtschaft sowie alle Bereiche der Informatik. Auch in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern sind die Einstellungschancen sehr gut. Angesichts des beträchtlichen Mangels an Bewerberinnen und Bewerbern eröffnen die beruflichen Schulen auch Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteigern sehr gute Einstellungsmöglichkeiten.


Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen

Sehr gute Einstellungschancen bieten sich auch Bewerberinnen und Bewerbern für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen und den entsprechenden Jahrgangsstufen der Gesamtschulen mit dem Schwerpunkt Sekundarstufe I bzw. für das Lehramt für die Sekundarstufe I , wobei die Chancen in der Hauptschule besonders groß sind. Insgesamt stehen zwischen 2005 und 2010 voraussichtlich 12.300 freien Stellen nur 7.300 Bewerberinnen und Bewerber gegenüber. Die gefragtesten Fächer sind Mathematik, Englisch, Physik, Informatik, aber auch Deutsch, Kunst, Musik, Hauswirtschaft und Französisch.

Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen

Für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen bzw. das Lehramt für die Sekundarstufe II besteht ein erhöhter Bedarf in den Fächern Mathematik, Kunst, Physik, Latein, Musik und Informatik. Für Bewerberinnen und Bewerber mit den Fächern Deutsch, Französisch, Geschichte, Pädagogik und Philosophie ist dagegen auch künftig eine schwierige Einstellungssituation zu erwarten, ganz besonders, wenn diese Fächer miteinander kombiniert werden. Insgesamt wird von 2005 bis 2010 mit 10.600 Neueinstellungen gegenüber 16.700 Bewerberinnen und Bewerbern gerechnet.
Lehramt für Sonderpädagogik

Weniger gute Einstellungschancen zeichnen sich für das Lehramt für Sonderpädagogik ab. Ausnahmen sind die Fachrichtungen Förderschwerpunkt Lernen und Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung. Insgesamt werden sich voraussichtlich von 2005 bis 2010 etwa 3.800 neue Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen auf 2.200 freie Stellen bewerben.


Lehramt an der Grundschule


Wegen zurückgehender Schülerzahlen sind die Aussichten im Bereich der Grundschule mittelfristig weniger günstig. In der Grundschule spielen die Lehrbefähigungen der Lehrkräfte wegen des wichtigen Klassenlehrerprinzips keine so große Rolle. In der Grundschule treffen von 2005 bis 2010 rund 10.200 Bewerberinnen und Bewerber auf 7.500 freie Stellen.
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  #15  
Alt 13.03.2005, 18:33
fabe fabe ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2004
Beiträge: 4
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hätte da auch noch was zum thema logik, betrifft allerdings speziell das grundschullehramt:

wenn man als grundschullehrer(in) ein fach studiert hat, das in anderen bundesländern nicht anerkannt ist, d.h. weil es dieses fach an den grundschulen dort nicht gibt (in meinem fall ist das französisch), dann kann man sein leben lang NIE als lehrer(in) in all diesen bundesländern arbeiten.
ich mein, dass man das referendariat dann dort nicht machen kann, ist mir ja verständlich, aber wenn ich als grundschullehrerin sowieso alle fächer unterrichten muss, kann es doch nicht sein, dass man wegen eines studierten faches an bestimmte bundesländer gebunden ist!?! :baby:

ich seh da keine logik.....ihr??? ? ?(
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