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Uni24.de > Fachbereiche > Architektur > Architektur studieren trotz schlechter Berufsaussichten?
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  #31  
Alt 07.11.2010, 15:30
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Architektur ist was für echte Liebhaber. Man findet schnell heraus, ob man es hasst oder liebt. ...Man muss sich nur die Zeit nehmen, um darüber nachzudenken. Mir fiel nach dem 4. Semester Architektur auf, dass ich zu wenig über meine derzeitige Verfassung nachgedacht habe und kam innerhalb eines Tages zu dem Schluss, den Bachelor zu beenden und dann etwas neues anzufangen.
Jetzt studiere ich Zahnmedizin. Hört sich nach einer ganz neuen Richtung an? -Zum Teil. Ich sage immer: Die Brücken sind nur etwas kleiner geworden, der naturwissenschaftliche Anspruch größer. (Für mich ist es die perfekte Alternative!)
Und noch ein kleiner Uni-tip: Die Uni Karlsruhe hat mir sehr gut gefallen! An der TU Berlin verfiel ich nach kurzer Zeit in Depressionen. Allein das Gebäude ist ein Graus! ...Die Leute sind kühl und unzugänglich.

Also zusammenfassend: Man sollte es probieren. Und wenn es nichts ist, dann wechselt man eben.
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  #32  
Alt 22.11.2010, 20:19
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idioten :
http://bauwesen.hs-zigr.de/index.php?id=1057

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  #33  
Alt 27.01.2011, 15:54
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Standard Man muss

die Aktien kaufen wenn sie tief stehen. Und der Zahnmediziner: Was machst du, wenn eines Tages die Spritze für nachwachsende Zähne erfunden wird? Die ganzen Zahnärzte werden dann bestimmt Zahnreiniger
Außerdem denke ich das 2-3 Milliarden Inder und Chinesen auch mal ein Haus besitzen wollen. Dass ich DE verlassen werde ist sowieso klar. Und dann sind da noch die Leutz die Soziologie studieren oder Japanologie ... ich mein, hallo? Und wenn mir in einem Büro als Absolvent ein 300 Eur Job angeboten würde, würde ich erstmal einen Lachkrampf bekommen und denen meine Meinung sagen. Ich überlege gerade ob man als Architekt auch eine Abrissfirma leiten darf... bei der Einwohnerentwicklung in Deutschland.
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  #34  
Alt 25.11.2014, 17:20
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Standard Architektur und dann?

Ich war im Ausland (6 jahre), habe da in diversen Architekturbürps gearbeitet, was bisher meine schönste Architekturerfahrung war. man erfährt (zum Teil) auf einmal tatsächlich so etwas wie Anerkennung und erhält einen gewissen Freiraum in der Gestaltung, was in den Ländern, in denen ich war, daran, lag, dass die Bauarbeiter/ das bauwesen befreiter funktionierte, als im Schatten der Verhandlungsrunden hiesiger Baufirmen..
Dann war ich bei einem größeren Büro und es war eine einzige Intrigenkacke. Anschließend zog es mich direkt in den 'Kampf', auf die Baustelle, auf der ich bisher alles mögliche erlebt habe. Von absichtlich falsch eingebauten Blitzschutz bis zu vorgetäuschten Unfällen. und immer wieder die Behinderungsanzeige. Es ist nicht zu unterschätzen, wie gebaut wird, und ich möchte alle davor warnen, blauäugig zu sein (im Studium) und (danach) auch zu bleiben. (in der bauleitung auf einer großbaustelle in berlin ist es bitter kalt).
Nichtsdestotroz möchte ich allen, die sich unsicher sind, was das deutsche bauwesen bedeutet, und was es bedeutet, Architekt zu sein/ bauingenieur zu sein/ facility manager zu sein/ immobilien zu managen dazu einladen, genau dort anzufangen: auf der Baustelle. Wenn ihr einmal in einer Baubesprechung dabei wart und kapiert hat, wieso gebaut wird, vesteht ihr auch den rest dieser Berufe und was man können muss, um in ihnen zu bestehen, bzw wieso soviel druck auf uns architekten lastet.
das gegenpol, des, 'wir kämpfen für die architektur geschrei der großen design architekten verstehe ich jedoch ebensowenig.

Das Studium war nichts im vergleich zu dem Stress und der Verantwortung, die dann auf einem liegen. Mein Studium war die beste Zeit, der Ernst begann danach.
Mein Fazit:
Nun habe ich als reiner designer arbeiten dürfen, erschaffen, Ideen ausdenken, Bildchen zeichnen, als Zeichner, als Kostenplaner und nun auch als Überwacher der bauarbeiter,
Mein Fazit: Entwerfen macht süchtig und ist so toll wie eine durchgemachte Nacht unter den Dächern von Berlin, aber genauso macht es auch blind und unvorsichtig. Dann beginnt das erwachen und genauso fühlt es sich an, als Architekt in Deutschland tätig zu sein, wenn man feststellt, dass man nach 8 jahren Studiums des Raumes/Außenraums alle anderen Grundregeln verlernt hat.
Viel Glück
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  #35  
Alt 03.12.2014, 02:44
Simchen Simchen ist offline
 
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Beiträge: 3
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Zitat:
Zitat von Ninibambini
also ich stehe vor genau den gleichem Problem. Mein größter Wunsch ist es Archtiektur zu studieren, doch die Arbeitsmarklage hat mich ebenfalls abgeschreckt. ich hab mich bereits so viel umhört und nach alternativen gesucht. Doch schließlich bin ich zu einem entschluss gekommen:
man sollte das studieren, was einem von Anfang an in den Sinn gekommen ist, sonst wird man nicht glücklich und bereut es eventuell später es nicht wenigstens versucht zu haben! Und wenn man gut bekommt man auch hier einen Job!

Super, das Wort ist sehr sinnvoll. Zurzeit hat man seine Fache ausgewählt, um besseres Leben zu bekommen. Es ist Zeit, man ihre spirituellen Bedürfnisse zu erfüllen, wählen Sie Ihre Lieblings-Profi wie Archtiektur .
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