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Uni24.de > Fachbereiche > Architektur > Architektur studieren trotz schlechter Berufsaussichten?
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  #11  
Alt 18.10.2009, 00:43
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Standard mach es!

also erst mal möchte ich dir sagen, dass du nicht der Einzige bist, der sich um seine Zukunft sorgen macht. Geh und besuch einen Tag lang die Studenten und du wirst Gesichter sehen auf denen die Angst geschrieben steht! Ich bin Lehramtsstudent und studiere Mathematik und Englisch und ja es war nicht meine eigentliche Entscheidung auf Lehramt zu studieren... denn ich wollte Architekt werden seit meinem 10 Lebensalter. Ich habe damals als Schüler sehr viele Architekten gefragt/interviewt, und sie gefragt, ob Architektur cool ist und wie es in der Zukunft aussehen könnte. Die Antworten waren fast immer dieselben. Vergiss es! Warum, weil du auch bei guter Arbeitslage nur Stress haben wirst, Kunden, die kein Geld rausrücken oder die gemachte Arbeit nur kritisieren...einer meinte sogar, dass er, wenn er jetzt die Möglichkeit hätte noch einmal vom vorne zu beginnen, Architektur das Letzte wäre, was er studieren würde... aber wenn ich heute so nachdenke, würd' ich Architektur studieren, denn mein Mathestudium fiel mir am Anfang überhaupt nicht leicht aber es ist auf jedenfall ein schöner Beruf, der Beruf des Lehrers. Was ich dir sagen will, wenn du unbedingt Architektur studieren willst, dann tu das gefälligst, lass dir von niemandem was einreden, probier es aus und wenn du siehst es gefällt dir nicht oder die wirst Arbeitslos dann such dir jetzt schon eine Alternative z.B Bauingenieurwesen.
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  #12  
Alt 28.10.2009, 20:02
jolenechen
 
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Und mit Bauingenieurwesen hätte ich bessere Chancen? Ist das denn bisschen leichter?

Bin jetzt erstmal in der 11, aber um sich zu informieren ist es nie zu früh..

Und soo gut bin ich nu auch wieder nicht.. =(
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  #13  
Alt 15.11.2009, 21:25
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Bauingenieurwesen ist sehr viel technischer als Architektur. Der künstlerische Aspekt von Architektur fällt beim Bauingenieur fast gänzlich unter den Tisch.
Statiker und Gas, Wasser, Scheiße-Planer sind typische Bauingenieure.
Trotzdem kann BI-Wesen eine sehr spannende Sache sein.

Was die Zukunftsperspektiven angeht: Nenne mir eine Arbeitsbranche, für die man studieren kann, bei der es nicht bergab geht?
Ganz ehrlich Leute. Habt ihr schon mal gehört in den letzten Jahren, dass es irgendwo so richtig bergauf geht?
Selbst die Börsenmaklerei hat durch ihren fulminanten Zusammenbruch bewiesen, dass es keine sichere Branche gibt.
Also studiert was immer ihr wollt.

Überlegt euch was die alternative ist. Ihr studiert BWL weil eure alten sagen, dass das eine sichere Sache ist. Oder Medizin,weil die Menschen immer krank werden...
Dann plagt ihr euch durch das Studium dass euch keinen Spass macht für einen ominösen Tag X an dem ihr dann mal damit Geld verdienen könnt.
Ich sags euch wenn ihr keine Freude an eurem Studienfach habt werdet ihr auch nicht gut sein!
Dann arbeitet ihr irgendwann in dem Job, den ihr hasst usw., um mit mitte 40 festzustellen, dass eure Jugend dahin ist, ihr jeden Tag scheiße macht die euch ankotzt und dieses einzigartige Kostbare leben verschenkt habt weil ihr damals euch nicht getraut habt das zu tun was ihr eigentlich wolltet.
Studiert Architektur. Spezialisiert euch im Master! Je abgefahrener umso besser! Geht ins Ausland!

Ich selbst studiere etwas das ich nicht gewollt habe, sondern das mir eingeredet wurde. Ich kann euch sagen: Es kostet mich mehr Überwindung das zu tun was mir nicht liegt, als 7 Tage die Woche zu arbeiten für etwas das ich mein leben Lang tun wollte.
Auf die Architektur - mein nächstes Studium!
Ben
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  #14  
Alt 20.11.2009, 23:20
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Frage OmG

Also ich werde im Sommersemester 2010 anfangen BI-Wesen zu studieren, aber wollte -weils der gleiche Schwerpunkt ist- eigentlich nen Architekturstudium im Wintersemester 2010 anfangen.

Aber hinsichtlich der Erfahrungsberichte sollte ich dann ja doch lieber bei Bauingeneurswesen bleiben?! Obwohl ich damit meine Kreativität begraben sehe. Physik liegt mir auch, einwandfrei, aber mit der Mathematik tu ich mich doch manchmal schwer.

Ich werd mir beides auch anschauen, aber zukunftsorientiert (ich bin 20, weiblich und die biologische Uhr tickt dementsprechend auch nicht ewig) muss ich doch dann zu BI tendieren?!
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  #15  
Alt 21.11.2009, 14:48
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hm... also der bezug zwischen architektur und bauingenieurwesen ist meist mit dem spruch "der architekt entwirft und der bauingenieur guckt dann, wie er das ganze bauen kann" recht gut beschrieben...
das gillt natürlich nur solange dein studium auch wirklich bauspezifisch -also ausführend- bleibt. als bau-ing stehen einem schließlich ebenso noch die bereiche umweltwesen, wasserwirtschaft, hoch- und tiefbau (soll nur stehen und nicht nach was aussehen^^), statik, bauplanung, entwicklungshilfe, holzbau -also baustoffspezifisch spezialisiert-, stadtplanung und diverses mehr zur auswahl... ich hab auch schon von einem gelesen, der sich -rein auf die kulturellen aspekte des bauens beschränkend- in den bereich der soziologie vorgearbeitet hat.
aber du siehst: kreativität hat hier mehr mit problemlösungen und deren umsetzung zu tun, denn mit entwurf und ästhetik.

ich weiss, dass man letzteres auch im bereich bau-ing erreichen kann, ist aber selten, dass derjenige dann ein reiner bauingenieur ist... eine chance in diesem zusammenhang ist der -ja, das folgende wort soll da stehen- bachelor. kannst da ja relativ frei kombinieren...

zum bau-ing selbst: massig mechanik (1 u 2) und ein bisschen weniger mathe (1 bis 3); besonders ersteres in form von der grundlegenden mechanik, ergänzt mit statik, baukonstruktion, hydromechanik, spannbetonbau und wenn man will, auch noch mehr... alles damit du kreativ an probleme herangehen kannst und zu eigenen, fundierten lösungen kommen kannst. mathe ist eher in den ersten drei semestern -dem grundstudium- vertreten und ermöglicht dir dann, eigene modelle zu erstellen und zu berechnen, wenn es zum beispiel an die abschlussarbeit geht. (nachher gibts ja immernoch DIN )

und mit der zukunft ist das ja immer sonne sache, nech... einerseits werden leute immer krank, wollen geld anlegen und ein haus bauen, andererseits ist die frage, ob du auch gerade diese sparte unserer dienstleistungsgesellschaft vertreten willst.
"sicherer" ist es von der nachfrage zwar schon, aber ob du mit einer halbmotivation(?) soweit kommst, dass du auch von den arbeitgebern als gute wahl erscheinst ist die andere frage... also lieber das machen was man wirklich will, weil man dann auch gut sein will und nicht nur jemand, der auf die frage was man macht eine antwort mit ehrenhafter berufung parat hat... es sei denn natürlich, du willst deinem nachwuchs alle spielsachen selbst aus holz und beton herstellen.^^ wobei das gerade ein aspekt ist, den man nicht studieren muss, um ihn zu beherrschen...
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