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Uni24.de > Studentenleben > Rund ums Studium > Meinungen über SAE (Digital Film & Animation) - Oder doch lieber Fortis
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  #1  
Alt 16.04.2008, 17:16
sash2k sash2k ist offline
 
Registriert seit: 16.04.2008
Beiträge: 1
Standard Meinungen über SAE (Digital Film & Animation) - Oder doch lieber Fortis

Hallo,
ich bin momentan am Überlegen... ich wollte eigentlich an der FH Mittweida studieren, aber das dort angebotene Medientechnik ist alles nur sehr theoretisch und ist leider nicht das, was mir vorschwebt.. nämlich die Theorie möglichst Praxisnah zu lernen. So bin ich auf die SAE in Leipzig gekommen.. davon abgesehen, dass sie Geld kostet, habe ich geteilte Meinungen gehört, die jedoch meist über einen anderen Studiengang gingen.
Hat vielleicht jemand von euch dort studiert oder studiert möglicherweise an einer SAE Schule?

Zur Auswahl steht dann noch die Fortis Fakultas in Chemnitz, dazu hab ich leider gar keine Meinungen gefunden. Auch da wüsste ich gern, ob jemand dort studiert hat und eine Meinung hat.

MfG Sascha.
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  #2  
Alt 18.08.2008, 14:19
Nnc
 
Beiträge: n/a
Daumen hoch

Hi,
ich hab im Februar08 die Diploma Stufe des Web Design und Development Kurs in Berlin beendet, und mache jetzt ab September noch den Bachelor.

Bisher bin ich sehr zufrieden, die Vorlesungen waren tatsächlich sehr praxisnah und duch Pflichtaufgaben, Prüfungen und Projekte ist man auch ständig gezwungen praktisch mit dem Stoff zu arbeiten. Bei vielen Studenten ist dieser Zwang aber gar nicht nötig, denn das Umfeld und die Leute sorgen eigentlich dafür, dass man sich vom selber mit dem Stoff befassen will .

Also wenn es dir um die Praxis geht, kann ich dir die SAE sehr empfehlen. Theoretischen Tiefgang darfst du aber (vorallem in der DiplomaStufe) nicht erwarten. Über das Bachelor Jahr kann ich ja noch nichts sagen.

lg Nancy
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  #3  
Alt 03.01.2010, 17:53
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Standard

Zur FORTIS-FAKULTAS (Business Management; Gesundheitsmanagement, TV-Producer)

Weiterempfehlungsrate 10%

Begründung:

Pros:

kleine Studiengruppen
persönliche Betreuung
straff organisierter Stundenplan

Kons:


Pseudoakademisches Studium ohne richtigen Studentenstatus
Kosten pro Semester (4 insgesamt): 20.000€ (!)
Mehrheit der Dozenten OHNE Professor-Titel (wenige sind promoviert)
Schlecht ausgebildete Lehrkräfte
Kaum Kontake zur Realwirtschaft (Es wird in der Regel kein Arbeitsplatz vermittelt)
Abbruch des Kontaktes nach der "Akademiephase" im 4. Semester
FH-Abschluss der HS Mittweida am Ende des 6. Semesters

Unbedingt lesen für die Machenschaften der AMAK AG, die hinter allem steckt:

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...406536,00.html


Fazit: Finger weg! Investiert die 20.000 Euro lieber in ein schönes Auto, anstatt in dieses "Studium".
Mit Bildung darf man nicht Spaßen!
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  #4  
Alt 29.01.2010, 18:32
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Standard SAE hat keine Zukunft

Hallo liebe Leser,
leider musste ich sehr oft mit der SAE einstecken. Der SAE-Abschluss ist nicht Qualifiziert sonder Erkauft, es gibts durchaus Talente dort, jedoch machen die Käufer des Abschlusses den Ruf kaputt. Mit einem SAE-Abschluss macht Ihr euch von vorne rein unbeliebt, kein Studio stellt einen Abgänger von der SAE, weil die das Alle wissen. Man hats besser wenn man 3 Jahre Erfahrung sammelt ist das besser. Nun zu meinem Einstecken, ich hab mich immer damit beworben, dass ich ein SAEer bin und bekamm keine Einzige Stelle, als ich mich jedoch nur mit meinen Erfahrungen und Referenzen beworben hab, hab ich direkt eine Arbeit gehabt. Lasst die Finger weg, spart euch das Geld und kauft euch die erste Ausrüstung und lernt aus Büchern.
Gruß Leo
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  #5  
Alt 09.04.2010, 13:52
Marco85
 
Beiträge: n/a
Standard

Ich bin ebenfalls SAEler und habe ganz im Gegenteil zu dir bisher nur positive Erfahrungen gemacht.

Ich bin als Freiberufler tätig und habe gerade durch meinen SAE-Abschluss viele Jobs bekommen, sogar schon während dem Studium. Die Pro7-Sat1 Gruppe sucht beispielsweise sogar explizit nach SAE-Absolventen, wenn sie eine Stelle im Bereich Ton zu vergeben hat.

Ich denke, dass das Problem eher wo anders zu suchen ist. Da man sich an der SAE die Praxiszeiten frei einteilen kann gibt es viele Leute, die nur das nötigste tun. Wenn man sich aber wirklich reinkniet und jeden Tag von morgens bis abends im Studio verbringt gibt es meiner Meinung nach keinen Ort an dem man besser den Umgang mit Mischpulten, Mikrofonen, Effektgeräten und Software lernen kann.

Und das ist nachher auch alles was zählt: man muss gut sein in dem was man tut und sich flexibel auf jede Situation einstellen können. Alle die mit mir im Kurs an der SAE waren uns sich Mühe gegeben haben haben nach aller spätestens einem Jahr einen Job gehabt.
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