Rund ums BVerfG Urteil – Wer zahlt wo was?

Bundesverfassungsgericht

Das Urteil des BVerfG war zu erwarten: Die Pläne lagen daher auch bereits fertig in der Schublade – jetzt gibt es keinen Grund mehr sie zurückzuhalten: Die Studiengebühren werden bereits ab dem nächsten Wintersemester kommen, der Betrag wird sich vorraussichtlich bei 500€ pro Semester einpendeln. Doch auch schon 2500€ wurden heute vom Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Klaus Zimmermann, in die Diskussion eingebracht.

Dem aktuellen Stand nach wollen die fünf unionsgeführten Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Niedersachsen und das Saarland wollen möglichst schnell Studiengebühren einführen.

Fast alle SPD-geführten Länder wollen dagegen weiter ein gebührenfreies Erststudium innerhalb einer gewissen Zeitspanne garantieren. Eine genaue Auflistung nach dem jeweiligen Bundesland findet ihr hier in unserem Extra-Thread zum Urteil.

Natürlich war das Urteil auch einer der Aufhänger in der heutigen Presse. Stellvertretend für zwei oppositionelle Standpunkte findet ihr hier zwei Kommentare:

SZ – Kommentar von Nicola Holzapfel: Sie beschäftigt sich mit der Aussage des bayerischen Wissenschaftsministers Goppel, die Studenten könnten doch auf 100€ im Monat verzichten. Warum das allerdings doch nicht so leicht ist. Studiere und Arbeite

FAZ – Kommentar: Warum die Studiengebühren eine Chance darstellen und die einzige Möglichkeit sind, das Studium zu verbessern: Chance für das Studium

Weiterhin hier unser Thread für eure Meinungen zum Mitdiskutieren

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