Studentenjobs: 5 Tipps, um im Studium Geld zu verdienen

Studentenjobs

Du studierst und hast zu wenig Geld um das Leben in vollen Zügen zu genießen? – auf Uni24 zeigen wir Dir, welche Studentenjobs Dir den Lifestyle ermöglichen, den Du Dir wünschst.

Wer Student ist, hat meistens nicht viel Geld. Immerhin kommen neben Miete weitere Fixkosten dazu. Strom, Heizkosten, GEZ, Mobiltarif und Dein Netflix-Account, um nur ein paar wenige zu nennen. Da bleibt für Bars, Urlaube und Shopping nicht viel über. Stimmt nicht – denn mit den richtigen Studentenjobs kannst du Deine Haushaltskasse während des Studiums einfach aufbessern. Hier zeigen wir dir fünf Studentenjobs, mit denen Du gut Geld verdienen kannst.

1. Der Karrieretyp – Als Werkstudent in die Berufswelt einsteigen

Der Klassiker unter den Studentenjobs ist perfekt für alle, die früh praktische Erfahrung sammeln wollen. Als Werkstudent wirst Du je nach Unternehmen an verantwortungsvolle Tätigkeiten herangeführt. Diese Studentenjobs legen den Grundstein für Deine spätere Karriere. Deshalb solltest Du Dich hier bei Unternehmen bewerben, die Du Dir als fester Arbeitgeber vorstellen kannst.

Pro: Als Werkstudent hast du bezahlten Urlaub. Du arbeitest im Team und bekommst Einblicke in die Unternehmensstruktur. Zusätzlich profitierst Du als Werkstudent von weiteren Benefits: Neben der Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten, bieten moderne Unternehmen auch für Werkstudenten teils Schulungen, exklusive Rabatte und Veranstaltungen. Auch das Gehalt kann sich sehen lassen: Werkstudenten erhalten in der Regel einen Stundenlohn zwischen 12 und 14 Euro. Je nach Tätigkeit und Verantwortung, kann der Stundenlohn sogar noch höher ausfallen.

Contra:  In der Regel setzen diese Studentenjobs während des Semesters eine wöchentliche Arbeitszeit von 20 Stunden voraus. In den Semesterferien dürfen bzw. sollen Werkstudenten auch Vollzeit arbeiten. Das wirkt sich positiv auf Dein Einkommen aus. Je nach Studium bedeutet das allerdings weniger Freizeit. Des Weiteren musst Du Dich als Werkstudent selbst Kranken versichern.

2. Der Modeltyp – Studentenjobs auf Messen und Events

Mit Studentenjobs in kurzer Zeit viel Geld zu verdienen, funktioniert am besten auf Messen und Events. In einer Woche kannst Du als Messehostess oder Host schnell an die 800 Euro verdienen. Du hast Modelmaße oder sprichst mehrere Sprachen? – dann geht sogar noch mehr.

Möchtest Du regelmäßig auf Messen oder Events arbeiten, bewerbe Dich bei einer seriösen Agentur. Dort legst Du eine Setcard mit Ganzkörperphoto und Portrait an. Auch ein Lebenslauf ist Pflicht. Die Agentur übernimmt die Vermittlung an Kunden und wickelt die Bezahlung ab.

Studentenjobs auf Messen, erfordern eigenverantwortliches Arbeiten, gepflegtes Aussehen sowie eine hohe Stressresistenz. Erfüllst du diese Kriterien, ist die Arbeit als Messehostess beziehungsweise als Host oder Promoter der perfekte Studentenjob für Dich.

Pro: Auf Messen und Events verdienst Du in kurzer Zeit viel Geld. Perfekt, wenn Du während des Studiums nicht die Zeit hast, Studentenjobs mit regelmäßigen Arbeitszeiten nachzugehen. Du kommst viel herum. Häufig hast du die Möglichkeiten auf Messen in anderen Städten bei Hosts und Hostessen unterzukommen. So lernst du ganz nebenbei auch noch neue Leute kennen.

Contra: Studentenjobs auf der Messe sind kein Wunschkonzert. Wo genau und in welcher Funktion Du auf einer Messe eingesetzt wirst, entscheiden Chefhost- oder Chefhostess. Also sei nicht enttäuscht, wenn Du auf Deinen ersten Messen in der Küche oder bei der Datenerfassung tätig bist. Auch die vorgeschriebene Kleiderordnung kann unter Umständen den Spaß an der Arbeit verderben. Je nach Kunde arbeiten Messehostessen schon einmal im knallengen Kleid und Highheels oder im peinlichen Faschingskostüm.

3. Der Reisende: Studentenjobs im Ausland

Du wärst am liebsten ständig auf Reisen? Dann sind Studentenjobs im Ausland Dein Ding. Egal ob Promoter bei einer Jugendreise oder Reiseführer in Portugal – die Auswahl an Studentenjobs für Traveller ist groß. Während Studenten bei Fernreisen nach Australien oder Neuseeland als Farmarbeiter oder Erntehelfer arbeiten, gibt es auch Unternehmen, die zeitweise Unterstützung im Ausland suchen. Auf Portalen wie auslandsjob.de oder workaway.info kannst Du Dich umfassend über verschiedene Arbeitgeber und Work-and-Travel-Programme im Ausland informieren.

Voraussetzung für Work and Travel außerhalb Europas sind ein gültiges Visum sowie ein Konto in dem Land, in dem Du arbeiten möchtest. Des Weiteren solltest du während Deiner Reise eine gute Auslandskrankenversicherung abschließen.

Pro: Die Vorteile liegen auf der Hand. Du arbeitest dort, wo andere Urlaub machen, lernst viele Leute kennen und verbesserst Deine Sprachkenntnisse. Work and Travel bietet Dir eine Menge Spaß und macht sich gut im Lebenslauf. Immerhin sammelst du auf Reisen viele Erfahrungen und kulturelles Know-How.

Contra: Wenn Du nicht gerade ein Fernstudium absolvierst, dass hauptsächlich online stattfindet, ist Work and Travel nur in den Semesterferien möglich. Ausnahme: Du verbindest die Arbeit, etwa in einem Unternehmen mit einem Auslandssemester. Auch die Planung eines Auslandsjobs erfordert gute Organisation und eine Menge Papierkram – ist der Job gefunden und die Reise geplant, steht einer unvergesslichen Zeit, nichts mehr im Wege.

4. Der Kreative: Arbeiten als Influencer

Du bist viel in sozialen Netzwerken unterwegs, kreativ und kannst gute Photos machen – dann steht Deinem Studentenjob als Influencer (fast) nichts mehr im Wege. Allerdings sollte Dir bewusst sein, dass das Einkommen als Influencer oder Blogger nur in Ausnahmefällen für den Lebensunterhalt reicht. Außerdem erfordert es ein hohes Maß an Disziplin, dauerhaft Reichweite aufzubauen.

Unser Tipp: Möchtest du als Influencer arbeiten, suche Dir einen anderen Job zum Geld verdienen und baue nebenbei Dein Online- beziehungsweise Social-Media-Business auf. Ab 10.000 Followern auf Instagram kannst Du auf kleine Kooperationen hoffen. Je höher die Followerzahl und Interaktion auf Deinem Kanal – desto mehr kannst du für Werbung verlangen. Sobald Du mit Social-Media Geld verdienst, solltest Du allerdings ein Kleingewerbe anmelden.

Pro: Verdienst du erst einmal Geld als Influencer, kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen und lebst den Lifestyle, von dem viele träumen. Reisen und exklusive Events, gehören für viele bekannte Influencer zum Berufsalltag.

Contra: Wem sein Privatleben heilig ist, sollte trotz aller Vorteile von einem Dasein als Influencer absehen. Denn als Social-Media-Star bleibt Dein Privatleben auf der Strecke. Wer auf Instagram und Co. erfolgreich ist, teilt meist einen großen Teil seines Alltags mit seinen Followern.

5. Der Forscher: Studentenjob als wissenschaftlicher Mitarbeiter

Studentenjobs als wissenschaftlicher Mitarbeiter sind nicht umsonst gefragt: Zum Einen hast Du direkten Kontakt zu Professoren und Doktoranden, zum Anderen arbeitest Du direkt in der Uni und sparst Dir so eine Menge Zeit. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter, unterstützt Du Professoren, Dozenten und Doktoranden, etwa bei der Recherche oder bei der Vorbereitung von Vorlesungen und Seminaren. Auch die Bezahlung ist nicht schlecht. Etwa 10 bis 12 Euro, je nach Studienabschluss bekommst du als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität.

Pro: Du interessierst Dich für die Strukturen in der Universität und möchtest später selbst als Dozent arbeiten? – Dann ist die Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter perfekt für Dich geeignet. Ein weiterer Vorteil: Du baust guten Kontakt zu Deinen Professoren auf.

Contra: Flexible Arbeitszeiten sind für den Einen gut, für den Anderen eher lästig. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter muss man unter Umständen schnell einmal einspringen oder kurzfristig etwas erledigen. Blöd, wenn man eigentlich schon etwas anderes geplant hat.

Du hast Tipps und Erfahrungen oder Fragen rund um Studentenjobs? – Dann besuche unser Forum und tausche Dich mit Gleichgesinnten und Redakteuren aus.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.