Studienabbruchquote bei 25%

Student mit weißem T-Shirt sitzt vor einem MacBook

Die Studienabbruchquote beträgt für die deutschen Studierenden 25%. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Hochschul-Informations-Systems (HIS), die sich auf die Anfängerjahrgänge zwischen 1995 und 1997 bezieht, die im Jahr 2002 ihren Abschluss machten.

Im Vergleich zwischen Fachhochschulen und Universitäten schneiden wie in einer früheren Studie die FHs besser ab: ihre Studienabbruchquote beträgt 22%, bei den Unis hingegen hingegen halten 26% das Studium nicht durch. Insgesamt brechen 27% der männlichen, und 23% der weiblichen Studenten ihr Studium vorzeitig ab.

Die Studiengänge mit den niedrigsten Abbruchquoten (Medizin (11% Abbrecher); Pharmazie (12%); Biologie (15%) zeichnen sich durch klare Strukturierung aus, während hingegen bei den Abbruch-Spitzenreitern (Sprach- und Kulturwissenschaften (45%) die unsicheren Arbeitsmarktchancen und unklaren beruflichen Vorstellungen zusätzlich zur offenen Struktur des Studiums als Gründe für die hohen Quoten angegeben wurden. Weitere Abbruchquoten: Rechtswissenschaften: 16%; Ingenieurwissenschaften: 30%; Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: 28%

Die gesamte Studienabbruch-Studie des HIS findet ihr unter: http://www.bmbf.de/pub/studienabbruchstudie_2005.pdf

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