Verbot der Studiengebühren wackelt

Der 26. Januar ist ein wichtiges Datum für die knapp 2 Mio. Studierenden in Deutschland: Das BVerfG in Karlsruhe entscheidet am kommenden Mittwoch über das Studiengebührenverbot, das die Regierung im Hochschulgesetz verankert hat.

Es mehren sich die Stimmen der Gegner dieses Verbotes, unter ihnen auch der Sachverständigenrat, der die Einführung von Studiengebühren begrüßen würde. So fordert der Wirtschaftsweise Bert Rürup in einem Interview der aktuellen Ausgabe der “Zeit” eine Einführung der allgemeinen Studiengebühr (“500 Euro sind eine Hausnummer für die Testphase”) diese Summe solle v.a. durch Studentenkreditangebote der Banken zu finanzieren sein.

Wer studiert, erzielt in hohem Maße private Erträge. Er verdient hinterher mehr als andere, die nicht studiert haben, also sollte er sich an den Kosten beteiligen, so Rürup als Begründung. Studenten aus ärmeren Familien sollen – wie bisher – weiterhin Stipendien erhalten.

Das ganze lesenswerte Interview findet ihr hier.

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