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Jura in Amerika - höherer Verdienst?  

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Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
22/01/2007 1:00 am  

warum heisst es immer dass anwälte in amerika soviel mehr verdienen?


Zitat
Tobi
 Tobi
(@tobi)
Junior Professor Admin
Beigetreten: 17 Jahren zuvor
Beiträge: 2790
22/01/2007 1:00 am  

Wie in allen Branchen gibt es auch bei den Juristen Millionäre und solche, die nur 25.000 € im Jahr verdienen...

Vielleicht hilft Dir aber ja auch dieser Artikel hier weiter:

[URL="http://www.manager-magazin.de/koepfe/karriere/0,2828,310034,00.html"]Juristen-Gehälter: Armer Liebling Kreuzberg[/URL] (manager-magazin.de)


AntwortZitat
Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
22/01/2007 1:00 am  

aber in amerika verdienen sie mehr heisst es immer weil sie bei schadensersatz und so mehr bekommen angeblich. ich hätte nämlich die option nach amiland zu gehn. der artikel geht nur über deutsche juristen!


AntwortZitat
Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
21/03/2007 1:00 am  

wieso heissts immer dass die anwälte in amerika soviel verdienen? woran liegt das?


AntwortZitat
Marek
(@marek)
Student
Beigetreten: 15 Jahren zuvor
Beiträge: 75
24/03/2007 1:00 am  

[quote=marko23]aber in amerika verdienen sie mehr heisst es immer weil sie bei schadensersatz und so mehr bekommen angeblich. ich hätte nämlich die option nach amiland zu gehn. der artikel geht nur über deutsche juristen![/quote]
[SIZE=2]In den USA ist es möglich Erfolgshonorare auszuhandeln, d.h. die Anwälte werden am Gewinn des Prozesses beteiligt, meist zu 30-40 Prozent. Erfolgshonorare sind in Deutschland grundsätzlich verboten (auch wenn das Bundesverfassungsgericht dieses Verbot gerade leicht gelockert hat.) Die Kehrseite dieser Erfolgshonorare ist es aber, dass die Anwälte die Prozesse vorfinanzieren (Kosten für Gutachten, Sachverständige, Zeugen, den Prozess selbst...) Geht der Prozess verloren, bleiben sie auf diesen Kosten sitzen, die im Einzelfall mehrere Millionen Dollar betragen können. Erfolgshonorare beinhalten also ein hohes unternehmerisches Risiko.[/SIZE]

[SIZE=2]Ein Anwendungsgebiet für diese Erfolgshonorare sind die spektakulären Produkthaftungs- oder Schmerzensgeldprozesse. Berühmt ist der Fall der Kundin bei McDonalds, die sich mit heißem Kaffee verbrüht hat. Neben dem eigentlichen Schadenersatz von ein paar 10.000 Dollar wurde McDonalds eine Strafzahlung (punitive damages) in Höhe von mehreren Millionen Dollar aufgedrückt.[/SIZE]

[SIZE=2]Allerdings werden diese punitive damages sowohl von der Rechtsprechung als auch durch den Gesetzgeber immer mehr zurückgedrängt. Millionenzahlungen sind mittlerweile vom Supreme Court als größtenteils verfassungswidrig erklärt. Die Gesetzgeber in vielen Bundesstaaten haben die Summen begrenzt, meist auf ca 500.000 Dollar, oder sogar ganz verboten.[/SIZE]

[SIZE=2]Die berühmten Schadenersatzanwälte sind also eine aussterbende Art.[/SIZE]


AntwortZitat
Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
24/03/2007 1:00 am  

ah achgso, der gewinn ist also högher aber der einsatz auch


AntwortZitat
Irgendwer
 Irgendwer
(@Irgendwer)
Gast
Beigetreten: 1 Woche zuvor
Beiträge: 1
25/03/2020 3:26 pm  

Weil in Amerika Schenkungen erlaubt sind.

Ein Mandant kann sich mit einem Anwalt ausmachen, dass er ihm und nicht der Kanzlei einen Lohn bezahlt der nicht so hoch

besteuert wird wie ein Honorar.

Diese Beträge können oft sehr hoch sein.

In Österreich ist diese Art von Bezahlung illegal.


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