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Was ist ein Prädikatsexamen?  

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
28/03/2006 2:00 am  

Hi hallo hab eine Frage und zwar Was ist ein Prädikatsexamen?

Dange


Zitat
Taffi
(@taffi)
Student
Beigetreten: 15 Jahren zuvor
Beiträge: 49
28/03/2006 2:00 am  

Als Prädikatsexamen wird ein Examen mit einem erheblich über dem Durchschnitt bestandenen Ergebnis bezeichnet.

Ab welcher Note ein Examen als Prädikatsexamen gilt, ist nicht verbindlich festgelegt. Die Einstufung als Prädikatsexamen ist nach Fachrichtung und Region unterschiedlich.

In den Promotionsordnung vieler Universitäten ist ein Prädikatsexamen als eine der grundsätzlichen Voraussetzungen zur Annahme als Doktorand vorgesehen. Auch werden in Stellenausschreibungen häufig Prädikatsexamina gefordert.

Rechtswissenschaft

In der deutschen Juristenausbildung gilt ein Staatsexamen überwiegend ab einer Bewertung mit "vollbefriedigend" als Prädikatsexamen. Nach der von 0 bis 18 Punkten reichenden Notenskala gemäß § 2 der "Verordnung über eine Noten- und Punkteskala für die erste und zweite juristische Prüfung" wird diese Bewertung ab 9,00 Punkten erreicht.

In Bayern und Baden-Württemberg wird dagegen zwischen dem Prädikatsexamen und dem befriedigenden Examen als kleines Prädikatsexamen unterschieden.

Wirtschaftswissenschaften

Im Bereich Wirtschaftswissenschaften wird ein Abschluss als Prädikatsexamen bezeichnet, wenn die Abschlussnote deutlich über dem Durchschnitt liegt. Dabei werden nicht zwingend die durchschnittlich erreichten Examensnoten, sondern das Notenspektrum zugrunde gelegt, so dass ab einer Note von 2,5 oder besser von einem Prädikatsexamen gesprochen werden kann .


AntwortZitat
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
28/03/2006 2:00 am  

Hallo!

Die Notenskala in Jura unterscheidet sich deutlich von der in sämtlichen anderen Studiengängen. Offiziell gibt es die Noten von 0-18 Punkten. Ab vier Punkten hat man bestanden, sei es eine Klausur, Hausarbeit oder ein Examen.

4 - 6, 5 Punkte ergeben ein "ausreichend", 6, 5 bis 9 ein befriedigend, 9 - 11, 5 ein vollbefriedigend und 11, 5 bis ca 13 (?) ein "gut". Ein "sehr gut" ist alles drüber, wird aber so gut wie nie vergeben. 14 PUnkte kommt schon mal vor, aber alles drüber ist extrem selten.

Mit einem ausreichend im Examen hast Du es wenigstens schon mal geschafft. Ein befriedigend ist, im Gegensatz zur Schule, in der eine "drei" eine mäßige Leistung war, bereits eine tolle Leistung. Wer ein befriedigend erreicht, also ab 6, 5 Punkten aufwärts, hat schon mal ein sogenanntes "kleines Prädikat".
Wer mehr als 9 Punkte hat, erreicht ein "vollbefriedigend" und damit ein Prädikatsexamen. Klingt immer noch nach Note drei, ist aber de facto das "SEHR GUT" unter den Juristen, die Voraussetzung für Aufnahme in den Staatsdienst, für eine Promotion, für eine Großkanzlei etc.

Mit einem Prädikatsexamen bist Du ein "Spitzenjurist". Wer ein zweistelliges Examen schreibt, ist eine Art Jura-Gott und wer mehr als 14 Punkte hat ist mit Sicherheit entweder ein Genie und / oder ein Psychopath.

Falls Du Dich für Jura interessierst, informier Dich gut und glaub den Erfahrungsberichten. Die ersten paar Semester sind easy, sehr frei gestaltbar, und das dicke Ende kommt zuletzt in Form des Examens, das wahnsinnig umfangreich und sehr schwer ist. Als Verlegenheitsstudium eignet sich Jura überhaupt nicht. Wer es nicht wirklich will und sehr viel investiert, schafft es nicht. Die Notengebung ist sehr schwer einzuschätzen und selbst ein kleines Prädikat nur mit äußerster Disziplin und Anstrenung zu erreichen.

Hoffe, ich konnte Dir helfen.


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animal
(@animal)
HiWi
Beigetreten: 16 Jahren zuvor
Beiträge: 221
28/03/2006 2:00 am  

[quote][i]Original von Gast[/i]

wer mehr als 14 Punkte hat ist mit Sicherheit entweder ein Genie und / oder ein Psychopath.

[/quote]

Gut gesagt 😀 😀 Leute mit mehr als 14 Punkten könnens wirklich einfach oder haben ein Bett in der Bibliothek stehen 😀


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Anonymous
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(@Anonymous)
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Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
28/03/2006 2:00 am  

oder sie können gut auswendig lernen..
falls das fürs Examen wichtig ist :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

solche leute sind ja schon zu beneiden.. :rolleyes: :rolleyes:


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Anonymous
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(@Anonymous)
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Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
28/03/2006 2:00 am  

Ich versteh das nicht! Hab oben gelesen, dass die ersten Jura- Jahre;) einfach wären... Muss man für das Examen denn nicht den Stoff der letzteen 4 semester sprich Hauptstudium lernen? Inwieweit ist der Stoff denn umfassend? Ist das irgendwie nicht wie im Abi? Also ich meine, dass man halt nur die Stoffe lernt, die man in den letzten 2 Jahren durchgenommen hat? Natürlich sind die Stoffe von erheblichem Unterschied, davon mal abgesehn???


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Marek
(@marek)
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Beigetreten: 16 Jahren zuvor
Beiträge: 75
28/03/2006 2:00 am  

Im Examen musst du alles können!

Das ist nicht nur so dahergesagt, es ist tatsächlich so. Im Examen kann der Stoff aus allen Pflichtveranstaltungen des gesamten Studiums drankommen. Was die Pflichtveranstaltungen sind, steht in der Landesjustizprüfungsordnung.


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Anonymous
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Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
28/03/2006 2:00 am  

*lach`*

also, mit dem abi ist das überhaupt nicht zu vergleichen. denkst du, dass nur das drankommt was in den vorlesungen besprochen wurde? es kann z-B. sein, dass du die hälfte des vorlesungsskriptes besprichst, aber du musst trotzdem alles können.

gerade in jura ist das STEX sehr schwer einzuschätzen. es kann was völlig verdrehtes drankommen.

Jura ist in den ersten semestern einfach? wenn es so wäre, würden nicht so viele abbrechen!

Umfassend= alles lernen was man im studium gelernt hat und DAS ist die BASIS. danach kommtnoch repetitor und selber stoff und fälle lösen.


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Anonymous
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Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
28/03/2006 2:00 am  

Natürlich kann mans nicht mit dem abi vergleichen. Ich meinte ja nur, ob der besprochene Stoff NUR drankommt....Ich hab ja nicht gewusst, dass man auch über den "gelernten Stoff" hinaus was bieten muss beim Examen.

Ich habs obven gelesen gehabt, dass es nicht schwer sein soll. Also bin im eersten Semster und hab meine Prüfungen mit 10 und 7PKt abgeschlossen....ZUm ersten ist das ja noch gut oder nicht...........

Muss man so ein Repetitorium machen??? Das kostet doch viel oder?????? Oder vewechsel ich das mit etw anderem????


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Anonymous
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28/03/2006 2:00 am  

Zum rep musst du nicht, aber es ist glaube ich schon so, dass man in aller Regel zum rep geht! Normal plant man für die Examensvorbereitung 10-12 Monate eine Das heißt auch wirklich, dass du ein komplettes Jahr noch mal ALLES aufarbeitetst. Dein GESAMTE studium. Das läuft, wenn mans konsequent machen will, auf ne 30-40 Stunden woche hinaus. Rep+ vor/nachbereitung + Klausuren schreiben!!

Rep kostet so ca. 170 im Monate (Abhängig von BL und Rep)

Einige Unis bietet mittlerweile auch schon kostenslose Examenskurse an!


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Anonymous
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28/03/2006 2:00 am  

so nebenbei..

wenns so ultra schwierg wäre.. gäbs nja nicht so unendlicher viele Juristen :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

also es muss ja nicht leicht sein.. aber unmachzbar schwer kanns ja fast nicht sein.. oder besteht Deutschland nur aus schaluen ..?? :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:


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animal
(@animal)
HiWi
Beigetreten: 16 Jahren zuvor
Beiträge: 221
28/03/2006 2:00 am  

Es fallen aber auch jedes mal ne Menge Kandidaten durch, deutschlandweit würd ich mal im Schnitt 30-35% schätzen ( die Zahlen schwanken von Bundesland zu Bundesland). Das Examen muss daher als schwer bezeichnet werden, dass es dennoch viele Juristen gibt hat damit nichts zu tun. Zum anderen kommt aufgrund des überlaufenen Arbeitsmarkt darauf an, auch möglichst gut abzuschneiden, und wenn man die geringe Zahl der Prädikatsexamina in Betracht zieht, kann man leicht die Schwere des Examens erkennen. Ob das jetzt aber schwerer als andere Staatsexamina ist, hallo Medizin und Co., kann man wohl nicht sagen, da fehlts einfach an der genauen Vergleichbarkeit.


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Anonymous
 Anonymous
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Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
27/07/2006 2:00 am  

Hallo, ein Prädikatsexamen im höheren Lehramt (Sek II / I) Gymnasium heißt, ein befriedigenden oder besseren Abschluss absolviert zu haben (Note befriedigend mit eingeschlossen).


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Anonymous
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(@Anonymous)
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Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
27/07/2006 2:00 am  

In Jura gilt alles ab vollbefriedigend als Prädikatsexamen.
Wer bei Lehramt mit einem befriedigend im Staatsexamen endet sollte sich ordentlich schämen und der Gesellschaft wegen besser kein Lehrer werden.


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Anonymous
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(@Anonymous)
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Beigetreten: 1 Sekunde zuvor
Beiträge: 0
28/07/2006 2:00 am  

Hast Du Besserwisser bereits ein Examen abgelegt? Dann solltest Du wissen, dass an einer ordentlichen Universität in Deutschland ein befriedigender Abschluss ein guter Abschluss ist (der Schwere und Komplexität wegen). Ich denke, bei den Juristen wird es bei ihren Abschlüssen und Härte nicht anders sein.


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