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Meteorologie  

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Elenya
(@elenya)
Ersti
Beigetreten: vor 14 Jahren
Beiträge: 8
08/11/2005 1:00 am  

Hallo!
Da ich mich vor einer endgültigen Entscheidung etwas näher über viele Studiengänge informieren möchte, hab ich mal ein paar Fragen zu dem Studiengang "Meteorologie":
1) Das Studium besteht zum Großteil ja aus Mathe und Physik. Wie groß ist die Chance, es dennoch zu schaffen, denn ich bin weder in Mathe noch in Physik der Überflieger?
2) Welche verschiedenen Berufsmöglichkeiten hab ich nach dem Studium?
3) Hat der Beruf gute oder schlechte Aussichten in Zukunft, obwohl das wahrscheinlich nicht so ganz einfach zu beantworten ist...

Ich hoffe, hier befinden sich ein paar Meteorologie-Studenten, die mir meine Fragen beantworten können!
Vielen Dank, Starchild 🙂


Zitat
Mellimaus
(@mellimaus)
Dozent
Beigetreten: vor 14 Jahren
Beiträge: 531
10/11/2005 1:00 am  

Also ich habe zwar von dem Studiengagng so gar keine Ahnung, aber ich denke das im Studium erst mal jeder wieder bei 0 anfängt. Soll heißen wenn es Grundlagen gibt die jeder braucht, dann gibt es Vorkurse und da lernst du dann auch das was du brauchst.
Ich finde es viel wichtiger das man Spass hat an dem was man studiert und dann lernt sich der ganze Krempel auch relativ einfach.
Wenn du das also machen willst und nicht in Mathe und Physik ne 5 hattest dan sollte das auch nicht so das große Problem sein denke ich...


AntwortZitat
Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
11/11/2005 1:00 am  

meteorologie ist zumindest im grundstudium das gleiche wie diplomphsik. sprich du hast die gleichen vorlesungen wie wenn du physik studieren würdest. natürlich fängst du bei "null" an, nur gehts halt ensprechend zur sache nach ein par wochen. wenn dir mathe/physik nicht so taugen, dann würde ich persönlich dir davon abraten, physik hat nicht von ungefähr zusammen mit mathe und info die höchste abbrecherrate aller studiengänge. aber ich will dir jetzt nix einreden oder gar behaupten das du zu dumm wärst, nur ist halt so das sich in der schule schon in etwa abzeichnet wo seine interessen/begabungen liegen. und wenn das bei mathe/physik bei dir nicht der fall ist (wie du ja selber sagst) dann ist das ja kein problem! nur solltest du dann eben deine studienwahl auch in etwa danach richten. natürlich gibts immer ausnahmen, es gibt sicher genug leute die in der schule mathe-nieten waren und jetzt im studium voll abgehen.
also probiers doch einfach, die mathe und physik-scheine die du da machst kannst du eigentlich immer "brauchen", weil inzischen fast jeder studiengang irgendwas mit mathe zu tun hat. verschwendete zeit wärs also auf keinen fall, selbst wenn du erkennen solltest das es nicht das richtige für dich ist.


AntwortZitat
Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
11/11/2005 1:00 am  

[quote][i]Original von gast[/i]
meteorologie ist zumindest im grundstudium das gleiche wie diplomphsik. sprich du hast die gleichen vorlesungen wie wenn du physik studieren würdest. natürlich fängst du bei "null" an, nur gehts halt ensprechend zur sache nach ein par wochen. wenn dir mathe/physik nicht so taugen, dann würde ich persönlich dir davon abraten,.[/quote]

Wobei die Mathe im Studiengang Mathe und Physik sehr wenig mit Mathe zu Schulzeiten zu tun hat. Insofern gibt es durchaus nicht nur Einzelfälle (aber dennoch eine Minderheit), bei denen es plötzlich sehr gut läuft, obwohl sie in der Schule keine Methegurus waren. Der Regelfall ist allerdings der, dass Mathe LK Cracks mit der Uni-Mathe nicht klar kommen und es nicht schaffen (das ist eher eine Mehrheit).

Schulmathematik ist ja eher ein Aufgaben-Lösungs-Training (also in etwa auch so, wie in den Ingenieurstudiengängen oder auch bei BWL -- da setzt sich das fort), während es bei der Uni-Mathe ums Verständnis geht. Das heisst, der Spaß findet auf einem extrem hohen Abstraktionsniveau statt. Und so Manchem, der in der Schule Mathematik ganz gerne gemacht hat, geht dann auf der Uni diese Beweiserei (und das ist primär das, was du da tust) total auf die Nerven.

Für einen sehr guten Einstieg darin, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob einem das nun liegt oder nicht, kann ich folgendes Buch empfehlen:

Klaus Fritzsche: Mathematik für Einsteiger. Spektrum Verlag.

"In der Mathematik werden viele Studienanfänger mit Methoden und Denkweisen konfrontiert, auf die sie in der Schule nicht vorbereitet wurden."

Also, es gibt wohl kein Buch, mit dem man testen kann, ob man mit Mathe (für das Mathe- und Physikstudium) klarkommt und ob es einem wa bringt oder nicht!


AntwortZitat
Elenya
(@elenya)
Ersti
Beigetreten: vor 14 Jahren
Beiträge: 8
13/11/2005 1:00 am  

Schon mal vielen Dank für eure Antworten, und das oben beschriebene Buch werd ich mir auf jeden Fall mal zulegen.
Vorausgesetzt, ich schaffe es nicht und möchte abbrechen; welche Studiengänge könnte ich dann nehmen? Ich wollte mich schon einmal über den Studiengang Geowissenschaften schlau machen (Uni Frankfurt/Main), aber der ist noch nicht online. Weiß jemand näheres darüber?


AntwortZitat

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