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Psychologie: wie schwer ist die Mathematik?  

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Jackie78
(@jackie78)
Abiturient
Beigetreten: vor 12 Jahren
Beiträge: 3
19/08/2006 2:00 am  

Hi,

erstmal bin ich superhappy, trotz 3er Abischnitt habe ich eine Zusage für Psychologie in Marburg bekommen, eine Chance die ich auf keinen Fall ungenutzt lassen will. Psychologie ist auch absolut das was mich interessiert, allerdings mache ich mir wegen der Mathematik ein wenig sorgen, da ich hier schon im Grundkurs (Baden-Württemberg, Technisches Gymnasium) so meine Probleme hatte.

Darum meine Frage: wie "schlimm" ist die "Psycho-Mathe" wirklich? Ist das wirklich so hammerhart wie manchmal behauptet wird, oder wird da gerne übertrieben? Könnt ihr mir mal so ungefähr einen Überblick geben, was da so gefordert wird, und wie hoch die Durchfaller- oder gar Abbrecherquoten wegen Mathe sind?

Mich interessieren eure Erfhrungen für den studiengang allgemein, aber natürlich auch ganz speziell von Leuten, die in Marburg studieren.

Danke vielmals.

Jackie


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Nils
 Nils
(@nils)
Student
Beigetreten: vor 14 Jahren
Beiträge: 42
21/08/2006 2:00 am  

Ganz allgemein kann man dazu bei Psychologie wohl weniger sagen. Es gibt Unis die Statistik zum aussieben nehmen, da sind dann Durchfallquoten von über 50% keine Seltenheit. Andere Unis machen sowas nicht und/oder Statistik hat dort keinen so hohen Stellenwert in der Ausbildung.
Wie das in Marburg ist, kann ich dir leider nicht sagen. Mein alter Statistik Prof kam aus Marburg (glaub ich) zu uns und der hatte doch schon einigermaßen hohe Ansprüche.
Aber man muss auch ganz klar dazu sagen, die Statistik muss nicht schwer sein, da man sie sich in den meisten Fällen gut an praktischen Beispielen klar machen kann. Kommt halt meist darauf an, ob die Profs ein Verständnis dafür was du da machen sollst vermitteln wollen, oder ob sie dir mit Formeln und mathematischen Zusammenhängen kommen..
Mein Tipp wäre, einfach mal bei der Fachschaft (fachschaftsrat oder wie auch immer der sich da nennt) in Marburg anzufragen, was die von ihrer Statistik ausbildung sagen und ob sie dir evtl schon Tipps für eine vorzeitige Vorbereitung geben können, sollte die Ausbildung hart sein!
lg und viel Spaß, lass dich von der Statistik nicht abschrecken, wenn du Psycho willst, dann schaffst du das auch!


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Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
07/11/2006 1:00 am  

Also die Statistik ist echt leicht finde ich, aber man bekommt keinen Job mit Psychologie, darum mach dich nicht unglücklich und studier nicht für die Arbeitslosigkeit, das ist nämlich echt frustrierend. Selbst eine 1 bringt dir da nichts.


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Marsters
(@marsters)
Abiturient
Beigetreten: vor 13 Jahren
Beiträge: 2
07/11/2006 1:00 am  

lol irma...spam nicht die threads mit unsinn zu...


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twoellert
(@twoellert)
HiWi
Beigetreten: vor 13 Jahren
Beiträge: 199
08/11/2006 1:00 am  

@Irma
Wenn man etwas studiert was einem Spass macht, ist es nicht so schlimm kurzzeitig arbeitslos zu sein. Das mach ich viel lieber, als eine Arbeit zu haben die mir aber keinen Spass macht. Aussagen wie deine sollten am besten von dir mit Quellenangaben und Informationen begründet werden.


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Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
26/02/2009 1:00 am  

Hallo leute ich bin Elisabeth, ich hätte mal eine Frage an euch, wiss ihr vielleicht, ob es eine Möglichkeit gibt,in einer Redaktion zu arbeite, also artikel schreibe, das aber als Psychologin..also Ratschläge usw geben, Sodass LEute ihre Probleme an meine "KOlumne"..oder so senden und ihc denen RAtschläge für ihr leben gebe..?..das wäre eine wirklich taumhafte KOmbination für mich..als Job... .


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Anonym
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(@Anonym)
Gast
Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
27/02/2009 1:00 am  

Psychologen erteilen keine Ratschläge. Auch sonst muss ich ja echt mal sagen, dass das nicht nur unseriös ist, sondern mE auch gegen die Berufsethik verstößt.


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Anonym
 Anonym
(@Anonym)
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Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
01/03/2009 1:00 am  

quatsch mit soße, mal salopp ausgedrückt.
psychologen ohne therapieweiterbildung dürfen nicht therapieren, sondern ausschließlich beraten, z.b. drogenbeRATung. und wie das wort schon sagt, ratschläge gehören da dazu.


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Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
05/03/2009 1:00 am  

Psychologen erteilen keine Ratschläge. Psychosoziale Berater auch nicht. Das ist zuletzt in den 1930er Jahren u.a. in Deutschland und den USA ausprobiert worden und gescheitert.


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Anonym
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(@Anonym)
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Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
12/05/2010 2:00 am  

Habt ihr vielleichtauch eine Begründung wieso es erlaubt bzw. nicht erlaubt sein soll, und wo das festgelegt ist?
Denn ich weiß jetzt nicht so richtig wem ich glauben kann.
Ich finde, auch therapierende Psychologen können ihren Patienten nur Ratschläge geben um ihnen zu helfen. Schließlich ist es dann deren Entscheidung ob sie die Hilfe annehmen oder nicht.

Und wieso sollte man auch nicht als Ratgeberkollumnistin mit einem Psychologiestudium arbeiten dürfen? Das ist so doch noch besser. Jedenfalls ist das meine Meinung.


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Anonym
 Anonym
(@Anonym)
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Beiträge: 0
16/05/2010 2:00 am  

Zwischen Beratung und Therapie besteht ein Unterschied. (Auch wenn Rogers dort keinen sieht)
Beratung wird eher bei sozialen oder "kleineren" psychischen Problemen angeboten, es kann sein, dass Klienten nur ein- bis zweimal in der Beratung erscheinen und dann nie wieder kommen, eine Therapie im psychologischen Sinne, behandelt "größere" psychische Probleme und Erkrankungen im Erleben und Verhalten des Menschen.

Wenn Du gerne Beratung im Sinne einer Kolumne machen möchtest, kann ein Psychologie-Studium da schon sehr nützlich sein, die Frage ist nur, ob man dieses (sehr anspruchsvolle) Studium im Endeffekt wirklich machen möchte, wenn man "nur" Kolumnenberatung machen will. Da würde sich Sozialpädagogik schon eher eignen, zumal Beratung als Profil in diesem Studiengang oft integriert ist.


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Anonym
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(@Anonym)
Gast
Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
18/08/2010 2:00 am  

Hi,
mich wundert es gerade erstmal sehr, dass du mit nem 3er schnitt angenommen wurdest.
Das ist garnicht böse gemeint. Ich habe mir garkeine Hoffnungen gemacht in Deutschland Psychologie zu studieren (ich hab nen 2,5 schnitt)..
Der NC liegt doch nie niedriger als 1,3 oder so..

Bitte um Antwort!

Viele grüße,
Christina


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Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
18/08/2010 2:00 am  

Also meine Nachricht "Psychologiestudium mit 3er schnitt?" war an den Beitrag " Psychologie: wie schwer ist die Mathematik?
von "Jackie" (seite 1) gerichtet!!!


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Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
03/10/2012 2:00 am  

So wie ich das nun (letztens durch ein Ehemaligentreffen Uni) mit bekommen habe, ist das jetzt im Bachelor alles massiv, auch an ehemaligen "Mathunis", komplett runtergefahren worden. Übrig geblieben ist wohl nur noch nette Anwendungsstatistik auch direkt gekoppelt mit SPSS oder Statistica, so dass es nur noch ums hirnlose (!) zusammenklicken (!) geht (ein Zitat von einem ehem. Komillitonen der nun inzw. Juniorprof ist).

Heist also: Entwarung! - über Mathe muss sich niemand mehr Gedanken machen, der Psychologie studieren will...


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Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Gast
Beigetreten: vor 1 Minute
Beiträge: 0
28/10/2012 2:00 am  

Bin nach einiger Zeit Arbeit in der Praxis wieder an die Uni zurück (als Wiss. Mitarb.) und jetzt in die Lehre im Bachelor eingespannt. Kann daher das o.g. nur bestätigen. Das ist extrem abgespeckt. Nur noch statistische Auswertungen, kaum noch was Richtung Verständnis der Konzepte oder gar mathematische Grundlagen.

Wer die Grundrechenarten, Bruch- und Prozentrechnung kann, sollte sich da keine Sorgen machen. Kein Vergleich zum Diplom.

Ich persönlich arbeite allerdings u.a. mit ereigniskorrelierten Potenzialen und brauche da einem Menge von der Mathematik, die ich im Diplom noch machen musste. Wie die Lücke mal geschlossen werden soll, ist mir persönlich ein Rätsel ...


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