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Verdienstmöglichkeiten als Psychologe?

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isi
 isi
(@isi)
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Komme nicht weiter 🙁

Ich hab mich nun schon an verschiedenen Stellen über das Psychologie-studium informiert und überlege ernsthaft Ende nächsten Jahres das
Studium zu beginnen.
Ich denke jedoch man sollte doch wissen wieviel man dann im späteren Berufsleben überhaupt verdienen kann, nur leider finde ich nirgendwo
Hinweise darauf, wieviel man zum Beispiel im Bereich Recht oder in
der klinischen Psychologie etc. verdienen kann.
Könnt ihr mir irgendwie helfen? Vielleicht habt ihr einen interessanten Link oder andere Infomöglichkeiten.

Ich wäre euch super dankbar!!!

isi


   
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lohmka
(@lohmka)
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Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 38
 

Hallo!

Das ist eine sehr schwere Frage. Zum einen müßte man überhaupt fragen, ob man eine Stelle bekommt, was als Dipl.-Psychologin nahezu unmöglich ist. Insofern muß man auch immer einkalkulieren, dass man nach dem Studium fachfremd arbeiten muß (z.B. in dem man in den alten Beruf zurückkehrt, sofern man vorher eine Ausbildung gemacht hat) oder indem man eine andere Aufgabe wahrnimmt (in kenne Kolleginnen, die arbeiten im Call-Center und im Einzelhandel).

Jobs in der Wirtschaft sind (leider) recht rar, wenden sich auch eher an die wirklich guten Leute, in der Regel dann auch mit zusätzl. BWL Background und / oder Banklehre usw. Hier KANN man viel verdienen.Die drei Leute, die ich kenne, die in das Personalwesen großer Firmen, bzw. bei einer Marktforschungsgesellschaft untergekommen sind, verdienen so zwischen 30 bis 40 Tds. brutto / Jahr. Langfristig sind als Perspektive so ca. 45 - 48 Tds drin, was in etwa einem BAT IIa Gehalt mit allen Zuschlägen und Zulagen entspricht.
Die paar Promille, die bei großen Consulting Firmen unterkommen, verdienen natürlich wesentlich mehr. Auch sonst kann es durchaus sein, dass man bei entsprechender Qualifikation (Studium, sonst. Kenntnisse, Fremdsprachen, Lebenslauf, Auslandsaufenthalte usw.) mehr verdient. Aber man ist eben auch in Konkurrenz zu Juristen, Wirtschafts- u.Sozialwiss., Pädagogen usw.

Dieses tarifliche BAT IIa Gehalt war früher einmal unterstes Standardgehalt für Psychologen. Außerhalb der Wirtschaft ist dies heute leider blanke Utopie. Zum einen brauchts Du schonmal eine Therapieausbildung / Approbation (teuer), ggf. auch noch eine daran anschließende mehrjährige teure Ausbildung (z,B. Recht). Dann sind hier die meisten Einrichtungen privatisiert oder private Dienstleister für Leistungen, die ausgelagert wurden. Das kann eine rechtspsych. Gutachterfirma sein, oder auch eine Tätigkeit für eine Klinik als Scheinselbständige.
Stellen werden hier nach Haustarifen vergeben, die sich an den BAT anlehnen. Aber bei Nachfragen stellt sich eben heraus, dass NICHT IIa sondern IV oder sogar noch weniger gemeint ist. Ich habe vor einiger Zeit bei der DGVT sogar eine Stellenanziege für einen Dipl.-Psych plus Approbation in VT gelesen, die war mit BAT VI (das ist so die Ebene von Masseuren) ausgeschrieben; Teilzeit versteht sich, denn es gibt auch kaum noch Vollzeitstellen. Ähnliche Einkommenserwartungen bestehen bei erwähnter Scheinselbständigkeit.
D.h. Du hast im Zweifel ca. 6 - 7 Jahre studiert, dann noch 3 - 5 Jahre Deine Ausbildung in Psychotherapie gemacht und selbst finanziert und dann nochmal 3 Jahre dito in Rechtspsychologie, um dann für kanpp 20 - 25 Tds. Euro brutto / Jahr als Scheinselbstständige für eine Gutachterfirma zu arbeiten.

Durch die Einsparungen im Gesundheits- und Sozialsystem, sowie im gesamten Öffentl. Dienst (Behörden) lösen sich da Jobs reihenweise in Luft auf und die verbleibenden werden zu Niedrigst-Geiz-ist-Geil Preisen vergeben; es finden sich einfach auch genug Leute, die fast umsonst (teilweise auch "erstmal" komplett umsonst) arbeiten - das habe ich auch hinter mir und davon kann ich nur abraten, ebenso von postgradualen unbezahlten Langzeitpraktika. Vielfach sollen Stellen auch in "1-Euro Jobs" umgewandelt werden. Das ist aber nicht neu. Mir ist ein Jugendamt einer großen deutschen Stadt bekannt, die ihre Psychologenstelle seit jeher nur noch mit ABMs besetzt hat (ich kenne jemanden (meinen ehem. Statistiktutor), der dort als ABM tätig war). Bei div. Beratungseinrichtungen ist das auch nicht neu, wendet(e) sich da aber eher an Sozialpädagogen.

Bliebt noch, nach der Approbation eine Praxis aufzumachen. Aber da muß man zum einen erst eine Kassenzulassung kaufen (teuer) und dann hat man das Problem, dass man auch bei ausgelasteter Praxis bei normaler Kostensituation nur von Kassenpatienten nicht leben kann; hat man keinen Geldgeber und / oder bleiben die Privatpatienten aus, wird es düster.

Insofern muß man leider sagen, dass für Psychologen eigentlich alles drin ist: von vereinzelten absoluten Spitzengehältern bis zur wohl häufiger werdenden Dauerarbeitslosigkeit. Die Spitzengehälter sind da für Psychos relativ neu, aber ebenso die schlechten Perspektiven (die waren nämlich über Jahrzehnte stabil sehr gut). Auch hier scheint jetzt eine Schere auseinanderzugehen.
Ich persönlich muß sagen, dass ich es als fast aussichtslos erlebe "nur" mit dem Diplom und einem durchschnittl., unauffälligen Lebenslauf überhaupt in dem Markt rein zu kommen, und so ergeht es derzeit allen, die nicht den Sprung in eine Therapieausbildung geschafft haben. Was mit denen danach wird, bleibt aber eben auch erst abzuwarten.

Eine Übersicht über Gehalt und Kommentare dazu findet man z.B. auch hier:

(Unten sind die Punkte "Gehalt" und "Kommentare")

Katja


   
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Anonym
 Anonym
(@Anonym)
Beigetreten: Vor 1 Sekunde
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also ich bin 14 und habe mir gedanken darüber gemacht, was ich mal werden bzw. studieren möchte. Und ich habe mich dann irgend wann entschlossen Psychologin werden zu wollen. Aber nun habe ich dies hier gelesen, von wegen ,wenn man das studiert hat, bekommt man sehr warscheinlich keine Stelle als Psychologe!
Auserdem müsse man einen Durchschnitt von 1 haben sagte mir jemand.
Stimmt das?
Ich habe den Wunsch Psychologe zu werden schon fast aufgegeben, wenn ich mir diese Punkte so betrachte ;(


   
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lohmka
(@lohmka)
Eminent Member
Beigetreten: Vor 18 Jahren
Beiträge: 38
 

Hallo!

Welchen Abi-Schnitt man benötigt (und ob überhaupt und wenn ja wie stark danach ausgewählt wird), hängt dann immer aktuell von drei Punkten ab:
1. Wieviele Studienplätze gibt es?
2. Wieviele Bewerber pro Studienplatz gibt es?
3. Welches Verfahren wird zur Verteilung / Auswahl angewendet?

Das ist derzeit aber wegen der Umstellung auf Bachelor/Master Studiengänge im Umbruch (der NC über die ZVS wird abgeschafft).
Insofern kannst Du da erst mal abwarten ;-).

Im Zuge der genannten Umstellung gibt es auch den Studiengang Psychologie in der heutigen Form bald nicht mehr. Du wirst Dich dann für eine Spezialisierung (erstmal für den Bachelor) entscheiden müssen (z.B. Cognitive Science, Neuroscience, Business Psychology usw.), und dann wird auch das Ergebnis (das Gesamtergebnis und die aktuelle Positionierung Deiner Leistungen zur dann aktuellen Konkurrenz) für Deine weiteren Möglichkeiten ausschlaggebend sein.

Ein abstrakter Wunsch, Psychologe zu werden (was bedeuet das eigentlich???), hilft da also nicht mehr. Du musst Dir künftig genauere Vorstellungen machen, was Du nun *konkret* machen willst (schließlich ist dann ja jeder Studiengang anders und relativ spezifisch). Das ist eigentlich auch gar nicht so schlecht, weil dann eine größere Chance besteht, dass die Leute nicht mehr so blauäugig und mit falschen Vorstellungen in Studiengänge gehen.

Wie dann die Berufschancen aussehen, bleibt abzuwarten. Erfahrungen aus den USA und UK zeigen aber, dass es entscheidend von der Qualifikation und weniger von der Richtung abhängt. Im Grunde hat man nämlich nur eine reelle Chance (und das gilt für alle psychologischen Bereiche), wenn man es bis zum wissenschaftlichen Doktor gebracht hat (in den Systemen der höchste Bildungsabschluss), also in den USA zum Ph.D. (ein Psy.D. reicht da nicht), in UK verschiedene Bezeichnungen (man muss sich halt die Akkreditierungsstufe des Programms ansehen. Darunter sind die Aussichten auch mau. Gerade in UK ist es fast normal, dass auch Küchenhilfen, Portiers usw. einen Masterabschluss haben. Das System trägt sich eigentlich nur, weil nur noch wenige sich bis zum Maximum qualifizieren können, daher gibt es eben nicht diese Schwemme an qualifizierten Leuten. Insofern ist das System günstiger: man jagt eine extrem hohe Zahl an Leuten durch ein (relativ preiswertes Massen-) Bachelorstudium, sucht sich da die besten Leute raus und lässt sie zum Master zu und sucht sich daraus dann die besten für ein (dann idR über ein Stipendium und einen Assistentenjob finanziertes) Doktorandenstudium (und im Gegensatz zu unserem derzeitigen System ist das auch wirklich ein *Studium*) -- und diese (hochspezialisierten) Doktoranden-Programme sind dann auch nicht nur eine Ausbildung für den Wissenschaftsbetrieb, sondern haben auch eine anwendungsorientierte Seite, z.T. sogar integriertes Praxistraining neben der Forschungstätigkeit. Man finanziert also keine breite Massenausbildung, sondern steckt das meiste Geld in die Ausbildung der Spitzenleute; das dürfte man wohl als Eliteausbildung betrachten. In den USA ist man sogar (wegen der schlechten Nachfrage von Seiten des Arbeitsmarktes und v.a. wegen deutlich verbesserter Auswahlverfahren) dazu übergegangen, sich die Kosten für den Master zu sparen und lässt von den Bachelorleuten nur ein paar Prozent der allerbesten Bachelor-Absolventen in die teuren Doktoranden-Ausbildungen rein, die dann eben, ohne Zwischenschritt des Masters, direkt absolviert werden. Wer das nicht schafft und nur den Bachelor in einem psychologischen Feld erreicht hat, der bekommt idR auch keinen wirklich guten Job (Empfangsdame, vielleicht bei entsprechenden Fertigkeiten noch Schreibkraft und das wars auch schon); und das geht so auch nur, weil weder die USA noch UK Berufsausbildungen wie bei uns kennen. Andererseits führt dies dazu, dass man eigentlich (bis auf wenige Ausnahmen) einen Collegeabschluss braucht, um überhaupt eine beruflich Perspektive zu haben.

Wie sich bei uns Berufsausbildungen und Bachelor vertragen, bleibt abzuwarten. Überhaupt hast Du ja noch so vier bis fünf Jahre Zeit, bis für Dich das Thema aktuell wird und bis dahin wird sich das System Bildung und auch der Arbeitsmarkt so *radikal* verändert haben, dass Du Dich ohnehin neu wirst positionieren müssen.
Mach also erstmal Deine Schule fertig, möglichst gut, mit einer *ordentlichen* Allgemeinbildung über alle Fächer, dazu möglichst mit sehr guten Qualifikationen in Mathematik, Fremdsprachen und natürlich Deutsch. Geh per Schüleraustausch ein Jahr ins Ausland. Das gibt Dir dann eine gute Startposition.

Leider sind schon jetzt die Zeiten vorbei, wo man als "insgesamt Durchschnitt bis gut" schon irgendwie unterkam (das bekommen ich auch gerade zu spüren) und diese Zeiten kommen auch nicht wieder; "die fetten Jahre sind vorbei"! Das wird sich auch noch verstärken.

Insofern: konzentriere Dich bezogen auf die Ausbildung und den Beruf erstmal auf die Schule und Deine Bildung (notfalls auch ruhig in ein professionelles Privatinstitut, sog. Nachhilfeeinrichtung, gehen, um topp zu sein) und finde in den nächsten Jahren in Ruhe heraus, was Dir Spaß macht, was Dich interessiert und wo Deine Stärken und Schwächen liegen (und das wird sich auch noch ein paar Mal ändern). Dazu gehört aber auch, Grenzen zu ziehen und in Abwägung angemessen Freizeit zu haben und das Leben auch zu leben...


   
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Anonym
 Anonym
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Hallo Isi,

ist zwar schon länger her, aber ich antworte trotzdem mal kurz.

Es ist nicht so schwer auf einer Psychologenstelle zu arbeiten, wenn man regional flexibel ist - also auch bereit ist, weit auf das Land zu ziehen. Ich studierte in Berlin und habe nun meine zweite Stelle in einem der Feriengebiete der BRD. 😀 Insgesamt (für beide Stellen) schrieb ich ca. 12 Bewerbungen und hatte vier Vorstellungsgespräche.

Der Verdienst ist mäßig und sinkt gerade rapide. Ich bekomme ca. 3000 € brutto. Das sind ungefähr 1800 € netto. Überstunden werden nicht mehr bezahlt, aber reichlich gemacht. 😉

MfG
Gast


   
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Anonym
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Beigetreten: Vor 1 Sekunde
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Könntest Du auch mal sagen, was das für eine Stelle ist / war, welche Qualifikationen man da haben muss (z.B. sez. Berufserfahrungen, Therapieausbildung oder Bereitschaft eine solche zu finanzieren, Zweit- / Nebenfachstudium etc.)? Das wäre echt nett. Danke 🙂


   
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Anonym
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Beigetreten: Vor 1 Sekunde
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@lohmka: würde gern mal wissen aus was für einer gegend du kommst, das ist ja ein horrorszenario, was du da beschreibst, ich denke bspw. in der berliner gegend gibts psychos wie sand am meer und die preise fallen, allerdings denke ich, dass es durchaus noch stellen gibt, jedoch rate ich dringend ab ein gehalt als psycho auf bat 4 -Grundlage anzunehmen!, im Beruf werden schon genug Kompromisse eingegangen, man öffnet so sonst solchen Firmen tür und tor...


   
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Anonym
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Hi,

bin selbst Psycho-Student in Düsseldorf, mittlerweile im 8. Semester und dabei, mich um meine Dipl.Arbeit zu kümmern. Der Grund für die Eile (verglichen mit dem Durchschnitt) liegt darin begründet, dass ich anschließend etwas anderes studieren möchte, quasi meinen späteren Beruf. Denn als Dipl.Psychologe hat man zwar ein Studium hinter sich, doch in der Berufswelt ist man ziemlich ungebraucht. Entweder eine Doktorarbeit (da gibts Angebote wie Sand am Meer, ist auch nicht schwierig irgendwo unterzukommen) und anschließend jahrelang auf eine Post-Doc-Stelle warten, oder eine Psychotherapeutische Ausbildung in Angriff nehmen, mindestens 20 Tsd Euros dafür berappeln, im schlimmsten Fall in den drei Jahren Ausbildungszeit nicht arbeiten können, was dann summa summarum (Ausbildungskosten + Lebensunterhaltskosten) leicht 50 Tsd Euros werden können. Insgesamt also eher schlechte Aussichten. Ich kann eigentlich rein berufstechnisch nur davon abraten, ein Psycho-Studium zu beginnen. Doch wenn man natürlich an der Materie interessiert ist (was eigentlich jeder ist und was auch den "Boom" auf die raren Plätze und dadurch die ZVS-Vergabe erklärt) dann lohnt sich das Studium am Ende doch. Man muss halt so ca. 10 Jahre finanziell kürzer treten, kann dann aber später (wenn man den Marathon durchgestanden hat) sich selbst beruflich verwirklichen (mit ein wenig Glück), und einen relativ angenehmen Beruf ausüben. Jede Medaille hat zwei Seiten, das ist bei diesem Thema wohl nicht anders.

Hätte nur gehofft, dass ich so einen Beitrag wie von mir jetzt (keine falsche Bescheidenheit 🙂 ) oder von lohmka nach dem Abi gelesen und hätte meine Studiumswahl noch besser abgewogen getroffen. Hoffe nun, ich kann dies für frische Abiturienten oder sonstige Studiumsaspiraten bieten.

Alles Gute wünscht

superkan


   
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lohmka
(@lohmka)
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@ superkan!

[quote][i]Original von superkan[/i]
Entweder eine Doktorarbeit (da gibts Angebote wie Sand am Meer, ist auch nicht schwierig irgendwo unterzukommen)[/quote]

Kannst Du mal sagen wie und wo? Alles was ich bisher gehört (und selbst erfahren) habe, schwinden da wegen des Geldmangels auch die Stellen (abgesehen davon, dass die verbliebenen nicht mehr BAT IIa/" sondern BATIIa/4 ausgeschrieben werden). Insofern ist mein Kenntnisstand, dass selbst nicht mal die alle Topleute, die promovieren wollen, unterkommen. Und anders als in den Geisteswissenschaften ist eine Arbeit ohne Stelle im stillen Kämmerlein ja nicht möglich. Psychologische Forschung ist halt teuer und Doktorarbeiten müssen eben abgerechnet werden, was nut über eine Planstelle vom Land oder Projektstelle geht (das ja auch nur bei DFG Förderung und idR nicht bei Drittmitteln möglich).

Wie gesagt, wenn Du mehr weißt, dann wäre ich über Hinweise (am besten per Mail: lohmka@gmx.de) sehr dankbar.

Nicht das das eine bessere Berufsaussicht bringen würde (Forschng ist eh nicht drin), aber ich könnte wengstens etwas fachbezogenes machen (und meine Elteren würden sich für eine promovierte Tochter sicher noch mal finanziell engangieren; ich könnte dann diesen elenden Call-Center Job, auf dem ich derzeit wieder mal klebe, reduzieren ... )!

Hoffe auf Antwort ;-),
Katja

@wolverine:

[quote][i]Original von wolverine[/i]
@lohmka: würde gern mal wissen aus was für einer gegend du kommst, das ist ja ein horrorszenario, was du da beschreibst, ich denke bspw. in der berliner gegend gibts psychos wie sand am meer und die preise fallen, allerdings denke ich, dass es durchaus noch stellen gibt, jedoch rate ich dringend ab ein gehalt als psycho auf bat 4 -Grundlage anzunehmen!, im Beruf werden schon genug Kompromisse eingegangen, man öffnet so sonst solchen Firmen tür und tor...[/quote]

Ich bewerbe mich bundesweit (und habe das auch vorher getan). Ich habe selbst einige unbezahlte Praktika abslviert, in denen ich direkt voll (auch psychotherapeutisch!) eingesetzt wurde. Es gab auch nie Beschwerden, nur Anerkennung. Aber übernommen worden bin ich nie, sndern wurde immer vom nächsten Praktikanten abgelöst.

Ich rate auch davon ab, diese "Angebot" anzunehmen. Aber wenn man einfach nichts findet, kommt irgendwann einmal der Punkt, wo man einfach alles annimmt, nur um im Fach zu arbeiten.

Sich selbst nicht kostenlos oder zu Dumping-Preisen zu verhökern klingt gut, ist aber in der aktuellen Situation nicht wirklich leicht umsetzbar. Seit Hartz IV schon gar nicht. Derzeit scheint es, als würde diese Regelung die Tür um Dumping noch weiter aufstoßen. Ich habe inzwischen auch mehrfach gehört, dass viele "alte Hasen", die eigentlich wegen der massiven Freisetzung in Beratungsstellen und Kliniken aller Art langzeitarbeitslos waren und sich über die 56er Regelung oder einfach so mit Arbeitslosenversicherung bis zur Rente retten wollten, jetzt wieder auf dem Markt sind. Da haben die jungen erst recht keine Chance mehr. das bekommen jetzt wohl dann auch die neu absolvierten Therapeuten kräftig zu spüren, da sie meisten zwar nicht unbedingt (aber wohl doch in der Mehrzahl) im Zuge der Übergangsregelung approbiert worden sind, aber in der Regel in zwei oder drei Therapeischulen eine vollständiges Zertifikat haben (das war ja früher alles viel einfacher). Insofern reduzieren sich die Jobs täglich und täglich ströhmen mehr Psychologen auf den Markt. Jetzt eben auch noch alte Hasen mit Ausbildung und Erfahrung, deren Bottom-Line Alg II (Sozialhilfe), bzw. das Angreifen ihrer Ersparnisse ist. Ein Ende im Dumping-Wettbewerb ist da nicht abzusehen. Der Markt ist mehr als nur voll.


   
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Anonym
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@lomka:

hi erstmal,

unter

[URL] http://www.hogrefe.de/PsychJob/anz_list.php [/URL]

findest du zb einige interessante angebote. allerdings muss ich sagen, dass ich mit meiner pauschalen aussage ("wie sand am meer") die umstände an meiner hiesigen uni (düsseldorf) gemeint hab; wie es an anderen unis ausschaut, weiß ich nicht. hier kommt aber wirklich fast jeder unter, der auch nach dem studium eine doktorarbeit schreiben möchte. wir haben anscheinend wohl genug forschungsgelder. allerdings wird die ein oder andere doktorandenstelle nach abschluss des vorgängers nicht mehr neu besetzt. und unter einer rüttgers'schen bildungspolitik kann ich mir vorstellen, dass noch etliche weitere stellen wegfallen werden.

echt viele gründe depressiv zu werden.

wat solls 🙂 :iconkeks:


   
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Anonym
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Hey, Ihr Diskussionswütigen;)

Ich bin schon seit Anfang des Jahres am Suchen nach einer human bezahlten Stelle, habe da aber so meine Schwierigkeiten.

Dennoch: Ich liebe meinen Job und könnte mir keinen besseren vorstellen! Es zählt halt nicht nur der Schnöde Mammon, so wichtig er auch ist, sondern ebenso eine große Portion an Idealismus.

Und eine wichtige Schlüsselqualifikation für therapeutische Berufe ist schließlich die emotionale Belastbarkeit;)

Meine Message an alle willigen Studienanfänger: Macht das, was Ihr wirklich wollt, was Euch wirklich gefällt, und seid bereit, die Konsequenzen dafür zu tragen. Ne goldene Nase verdient man sich heute eh in kaum einem Bereich...


   
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Anonym
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Ja, aber es kommt schion darauf an. Wenn man in der misslichen lage ist, sein Leben mit dem Job bestreiten zu müssen und außerdem noch aus Studium und Ausbildung mit Schulden von 50.000 bis 80.000 Euros dasteht, ist man eben auf ein halbwegs Einkommen angewiesen. Wenistens die Zinsen sollte man tilgen können. Es hängt meiner Meinung amch schon sehr davon ab, was man sich leisten kann, also wie die finazielle Situaion ist. Wer das Geld hat und den Job gern machen möchte und nicht auf ein normales Einkommen angeweisen ist, der soll das natprlich machen. Ist doch klar. Aber man muss den Leuten auch ganz ehlich sagen, was sie erwartet. Wer es sich nämlich nicht leisten kann, der soll es auch lassen. Eine *realistische* Abwägung und Planung gehört nämlich auch zu den therapeutischen Schlüsselqualifikationen ;-).

Ich verstehe die Kritken hier nicht gegen die Entscheidung Psychologie zu studieren und auch nicht gegen den Beruf und schon gar nicht gegen das Fach. Es geht nur darum nicht noch mehr Leute zu produzieren, die einfach finaziell nicht in der Lage sind, die Situation zu tragen. Platt gesagt: Psychologie ist nichts für Leute die viel Geld verdienen wollen (das war es aber auch noch nie), aber: Psychologie heute ist auch kein Studium für Bafög Empfänger! Man muss schon Liquidität haben um sich die notwendigen Qualifikationen kaufen zu können (und dann auch die Einkommenssituation später leisten zu können). Unter den Vorzeichen wie heute ist es nicht realistisch davon auszugehen mit dem Einkommen eines Psychotherapeuten eine Familie ordentlich ernähren zu können, weil sich die Situation für den Aufbau einer Existenz hier so extrem geändert hat..


   
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Anonym
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Jetzt will ich doch auch mal meinen Senf dazugeben!

Psychologen in Deutschland waren _im Durchschnitt_, bzw. der breiten Masse _noch nie_ Top-Verdiener (kein Vergleich zu Ingenieuren, Wirtschaftswissenschaftlern, Medizinern, Juristen), das mal gleich vorweg!!! Auch in der guten alten Zeit hatte ein normaler durchschnittlicher Psychologe faktisch netto noch nie viel mehr in der Tasche, als ein qualifizierter Facharbeiter der Metall- oder Elektroindustrie. Bezogen auf die alten Strukturen der BRD war das aber für die allermeisten ja auch völlig ok.

Aber, Verdienst hin oder her ... der Verdienst hängt heute nicht zuletzt davon ab, welchen Job man macht. Wurde früher der Abschluss bezahlt, ist dies heute eben nicht mehr der Fall. Das automatische Einstufen in eine Gehaltsstufe nur wegen eines Unidiploms ist abgeschafft. Die Gehälter selbst sind natürlich auch niedriger.

Konnten früher Diplom-Psychologen zudem direkt nach dem Studium normal in Kliniken und Beratungsstellen oder auch sofort in eigener (oder erstmal fremder) Praxis voll als Psychologen und Therapeuten arbeiten (sich also auch ohne Einschränkungen niederlassen, Stundensätze relativ frei verhandeln, sich einem fast nicht regulierten und budgetierten Wettbewerb stellen), ist dies eben heute wegen der rechtlichen Regelungen nicht mehr möglich. Damit bricht ein Großteil der Jobs schlicht und einfach auf Nimmerwiedersehen weg, und das bei gleichzeitigem daramatischen Abbau von Stellen und weiteren Beschränkungen im Gesundheitssystem; vom Verfall der Gehälter durch Abschaffung des, bzw. Ausstieg aus dem BAT, vermehrten Überstunden bei gleichzeitigem Abstufen auf Teilzeitverträge, Scheinselbständigkeiten etc. ganz zu schweigen..

Psychotherapie wird heute von Psychotherapeuten ausgeübt. Dazu bedarf es einer staatlichen Zulassung, entweder nach dem Arztrecht oder dem Psychotherapeutengesetz. Für Psychologen heisst dies, dass das Studium nur die notwendige Eintrittsvoraussetzung für die Qualifikation zum Psychotherapeuten darstellt. Diese mehrjährige Qualifikation, also die Ausbildungskosten und die Kosten für die Lebenshaltung, muss bekanntlich selbst finanziert werden. Eine weitere Möglichkeit, heilkundlich tätig zu werden, ergibt aich aus dem Heilpraktikergesetz, jedoch durfen Heilpraktiker (Psychotherapie) nicht die Bezeichnung Psychotherapeut führen, haben keinen entsprechenden sozialrechtlichen Status etc. Außerdem muss auch hier eine zweistufige staatliche Prüfung abgelegt werden, für deren Zulasung eine abgechlossene (und selbst finanzierte) mehrjährige Therapieausbildung nachgewiesen werden muss.

Dabei gilt zu beachten, dass dies vielfach auf die (sehr) leichte Schulter genommen wird. "Tricks" dies zu umgehen, kursieren v.a. im Internet und in KaBus psychologischer Institute. Gleichzeitg kommt es in der Realität (daher) ständig zu Klagen und harten Verurteilungen. Denn tatsächlich ist rein juristisch schon jede psychologische Tätigkeit zur Feststellung (Diagnose!!!) und natürlich Heilung oder Linderung(!!!) von Störungen mit Krankheitswert Heilkunde!!! Krankheitswert nach dem hier geltenden juristischen Krankheitsbegriff bedeutet nicht nur Diagnose nach ICD / DSM (diese ist zusätzlich für die Bezahlung der Behandlung durch die Krankenkassen erforderlich), sondern auch jede psychopathologische Auffälligkeit und jede Form von allgemeinen psychischen Funktionstörungen, die die Leistungsfähigkeit oder das Wohlbefinden subjektiv negativ beeinflusst oder eine solche Beeinflussung erwarten lässt. Wer also Menschen mit diese einschränklenden Lebensproblemen psychologisch hilft, betreibt Heilkunde und benötigt daher eine Zulassung oder muss unter Aufsicht und Verantwortung eines Vorgesetzten mit Zulassung handeln; ansonsten ist dieses Vorgehen schlicht illegal und strafbar!

Fakt ist, dass auch in absoluten wirtschaftlichen Hochzeiten (z.B. während des IT und Consulting Booms) über 80% der einschlägigen Jobs für Psychologen immer noch psychotherapeutische Jobs waren; derzeit sind es sogar weit über 90%. Daher ist dieser Bereich so existenziell wichtig für die Absolventen.
Um es zu betonen: für einen sehr großen, nein, den _weitaus_ größten Teil dieser Stellen ist faktisch das Diplom mit Schwerpunktausbildung in Klinischer Psychologie (immer noch) _völlig_ ausreichend, doch führt eine sehr restriktive Auslegung der gesetzlichen Rahmenbedingungen (bedingt durch das Scheitern des Berufsverbandes, wie früher schon den klinischen Diplom-Psychogen als Heilberuf anzuerkennen) einerseits und ein Überangebot an approbierten Psychotherapeuten am Arbeitsmarkt (Übergangregelung zur Einführung des Therapeutengesetztes!) andererseits zu dieser Entwicklung.
Rein zahlenmäßig sind, wie fast überall, die Stellen natürlich insgesamt auch hier zurückgegangen (Wirtschaftsflaute, allgemein drastische Einsparungen im gesamten Gesundheitssystem, Kostendruck,Klinikpleiten, Privatisierung, Rückzug des Staates zur Verminderung der Staatsquote und damit Abbau staatl. Leistungen im psycho-sozialen Bereich usf). Es entstehen also kaum neue Stellen, während gleichzeitig Stellen abgebaut werden (allein im letzten Jahr 30% bei den Beratungsstellen, und hier wird noch stärker abgebaut). Das heisst, auch hier steigt die Arbeitslosigkeit. Wobei zunächst die Herabstufung bei den Gehältern (Ausstieg aus dem BAT) und später Überstunden plus die Herabstufung auf Teilzeitstellen die statistische Arbeitslosigkeit deutlich abgemildert hat (s.o.). Wie lange dieses Spielchen noch gut geht, bleibt abzuwarten.
Nach Angaben der KBV, werden derzeit zudem drei mal mehr Psychotherapeuten ausgebildet, als in der Bedarfsplanung (=Gelder für Psychotherapie) vorgesehen ist. Zwar weist ein Gutachten eines der größten Ausbildungsinstitute einen drohenden Mangel aus, doch deckt sich dies nicht mit den Zahlen der KBV, zumal epidemiologische Daten aus den USA nicht ohne weiteres übertragen werden können und außerdem war es in Deutschland (wie sonst auf der Welt auch) noch nie Gesundheitspolitik, dass jeder psychisch Kranke (jenseits der psychiatrischen Notfallversorgung) _sofort_ einen Therapieplatz erhält, so wie es ja auch allgemein Einschränkungen, sowohl Indikationen wie auch genehmigte Stunden, für die Psychotherapie gibt, die nur das wirklich notwendige an Behandlung bezahlen. Mit anderen Worten: den gesamten Bedarf zu decken, ist gar nicht vorgesehen und wäre auch in keinem System finanzierbar.

Insofern sind auch für kommende Psychotherapeuten die Stellen nicht wirklich zahlreich verfügbar und die Einkommen nicht sehr hoch. Das ist auch in Ordnung, wenn das vorher bekannt ist und jemand dazu bereit ist (und sich dies leisten kann - das wurde ja schon erläutert).

Hinzu kommt aber auch, dass pro Jahr nur max. 20% (oder sogar weniger) eines Absolventenjahrgangs im Laufe der Zeit einen Ausbildungsplatz zum Psychologischen Psychotherapeuten oder Kinder- und Jugendlichentherapeuten bekommen. D.h. von ca. 3000 Diplom-Psychologen pro Jahr (ohne Einrechnung kommender Bachelor-, Master- und FH-Absolventen!) kommen nur ca. 600 in eine Ausbildung. Von denen werden etwa 200 benötigt (wovon sich ein guter Teil eine Kassenzulassung kaufen mus!). Die Wahrscheinlichkeit, als Psychologe Psychotherapeut zu werden, ist also etwa so niedrig, wie die eines Juristen Richter, Staatsanwalt oder Beamter in der Verwaltung zu werden.Von den restlichen bekommen derzeit rund 300 eine andere fachbezogene Beschäftigung (z.B. Uni (Forschung) oder Wirtschaft (ABO Psychologie)).
Der Rest kommt heute unter die Räder und hat (das ist leider leider die äußerst bittere aber einfach nicht wegzudiskutierende, zu leugnende oder schönzuredende Realität) etwa den Status, den Bachlor-Psychologen im Ausland haben, nämlich keinen, was sich, um an die Engangbemerkung anzuschließen, natürlich drastisch im Gehalt bemerkbar macht (denn wir reden jetzt über die typischen Jobs arbeitsloser Akademiker, wie Hilfsarbeiten, Taxifahren, Aushilfstätigkeiten im Einzelhandel oder neuerdings Call-Center-Agent, also im Durchschnitt je nach Job so 4-9 Euro brutto die Stunde). Gleichzeitig ist aber auch die Stille Reserve bei Psychologen, bzw. Psychologinnen, extrem hoch. Es widmen sich wegen dieser Phänomene viele der Familiengründung, gehen, um nicht aus dem Fach zu kommen, vielleicht einen oder mehrere Vormittage die Woche via Praktikum (mit viel Glück vielleicht sogar als 200 Euro Kraft) in einer Praxis bei Psychotherapeut oder Arzt arbeiten (Sekretariatsaufgaben, Testauswertung, evtl. sogar die Eingangdiagnostik, wie im Studium als Praktikant, das übliche halt). Immerhin halten diese Strukturen die offizielle Arbeitslosigkeit bei Psychologen extrem niedrig.

Jedoch muss all das fairerweise bei der Aufnahme eines Psychologiestudiums realistisch abgewogen und bedacht werden, insbesondere oder zumindest dann, wenn (auskömmlicher) Verdienst und v.a. Perspektive auch eine Rolle bei der Wahl des Studienfaches spielen!

Auch ich wende mich _ganz klar dagegen_, vom Studum abzuraten!!! Aber ich finde es wichtig, dass man realistisch abwägt!

Ich schließe mich aber auch ganz klar der Meinung an, dass z.B.. der Beitrag zum Profiling und v.a. auch die Tatsache, dass das BKA wegen so extrem vieler Anfragen von Psychologen wegen eines solchen Jobs gezungen war, eine Stellungnahme ins Internet zu stellen, wie auch viele andere Beiträge hier im Forum, zeigen, dass hier offenbar sehr uninformiert und extrem blauäugig studiert wird.
Psychologen, die im Studium von den Neuregelungen quasi überrannt wurden, ist sicher nichts vorzuwerfen. Aber Absolventen, die nach dem Bekanntwerden dieser Strukturen dennoch studiert haben und (faktisch)arbeitslos sind, sind sicher ebensowenig zu bemitleiden wie arbeitslose Sozialpädagogen, Germanisten, Philosophen und Soziologen. Denn auch diese Fächer sind bekannt für ihre durchgängig über Jahrzehnte stabilen und von Konjuktur etc. unabhängig schlechten Perspektiven. Psychologie hat sich nun in diese Phalanx eingereiht. Das muss einfach entsprechend berücksichtigt werden.


   
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Tiny20
(@tiny20)
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Beiträge: 11
 

Verdienst:
[URL] http://www.sueddeutsche.de/app/jobkarriere/gehaltstest/ [/URL]

Da kannst mal schauen, ist aber auch nicht gesagt, dass du soviel bekommst.


   
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Anonym
 Anonym
(@Anonym)
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Beiträge: 0
 

[quote][i]Original von Tiny20[/i]
Verdienst:
[URL] http://www.sueddeutsche.de/app/jobkarriere/gehaltstest/ [/URL]

Da kannst mal schauen, ist aber auch nicht gesagt, dass du soviel bekommst.[/quote]

Kannst Du vergessen. Die zitieren nur die alten BAT Tarife. Das verdienen die Leute, die (noch) auf irgendwelchen aalten Jobs sitzen. Für Einsteiger ist es uninteressant, was Leute viedienen, die nach abgeschafften alten Strukturen bezahlt werden. Das ist so, als würde man zur Bundeswehr gehen und glauben, man müßte auch heute nur in den Krieg ziehen, wenn Deutschland vom bösen Nachbarn überfallen würde.

Die DGPs Studie taugt nicht, weil zu wenig Absolventen beteiligt waren (Drop-Out über 50%!!!). Da wurden nur die Glücklichen verwurstet. Wenn man sich dann überlegt, dass die auch nur ca. 11 Euro verdienen ... na ja ...


   
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